Warum eine Eierschecke unbedingt dazu gehört„Mit meinen Eltern auf dem Sofa” – So stellt sich krebskranke Patrice Aminati ihren letzten Tag vor

Rebecca Mir mit Patrice Aminati im schonungslos offenen Interview
Rebecca Mir mit Patrice Aminati im schonungslos offenen Interview
RTL
von Rebecca Mir, Tanja Jehde und Anke Jonschker

Eine Bucketlist mit bescheidenen Wünschen.
Patrice Aminati (30) nimmt kein Blatt vor den Mund. Die unheilbar an Krebs erkrankte Frau erzählt im schonungslos offenen RTL-Interview, wie sie sich den letzten Tag in ihrem Leben wünschen würde. Und sie erzählt, dass für sie das große Glück in den kleinen Dingen liegt. Das ganze Interview seht ihr heute (18. Januar) ab 17.45 Uhr in RTL exclusiv.

Patrice Aminati hat eher kleine Wünsche

„Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich habe jetzt die letzten Jahre viele schöne Dinge erlebt”, sagt Patrice Aminati. Die 30-Jährige habe gemerkt, dass „das Glück ganz nahe liegt”. Doch gibt es für die zarte Frau, die da vor uns sitzt, eine Bucketlist? Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt, wird palliativ behandelt. Wer, wenn nicht sie, sollte eine Reihe Dinge notiert haben, die sie unbedingt noch erleben will?

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Patrice meint dazu: „Ich habe da auch so ein paar Sachen draufstehen, wo ich sage ‘oh, das würde ich jetzt echt gerne machen.’” Doch es sind die kleinen, leisen, fast unscheinbaren Momente, die für die Mutter einer dreijährigen Tochter am wertvollsten sind. Besonders, wenn sie an ihren vielleicht letzten Tag denkt. „Dann würde ich gerne mit meinen Eltern auf dem Sofa sitzen. Wir würden ein Stück Kuchen essen, einen Kaffee trinken.”

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Sie will eigentlich nur das Leben genießen

Sie bezeichnet es als das „absolute Glück”. Dazusitzen, mit der Familie und sich „ein schönes Stück Eierschecke aus Sachsen schmecken zu lassen.” Auch sie dachte früher, dass sie ganz viel brauche. Aber die Erkrankung macht demütig. Oder – wie Patrice es ausdrückt – „du wirst durch diese Erkrankung auf das Minimum zurückgeworfen.”

„Ich war zwei Wochen im Krankenhaus und hatte eine Zahnbürste und ein OP-Hemd. Und ich habe gemerkt: Ich kann leben und ich kann glücklich sein”, sagt Patrice Aminati ganz bescheiden. Für sich persönlich brauche sie rein gar nichts. Aber sie sei dankbar für diese Erkenntnis.

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Patrice Aminati wohnt gerne im „Hotel Mama”

Nach ihrer Trennung von Noch-Ehemann Daniel Aminati ist die 30-Jährige zu ihren Eltern gezogen. Und sie scheut sich nicht, zu sagen, dass sie gerne dort lebt. „Das ist was ganz Tolles, eine Familie zu haben”, versichert sie.

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Manchmal kann man es kaum glauben, wie schwer krank diese schöne, zarte, tapfere, strahlende, blonde Frau ist, die da vor uns sitzt und scheinbar vor Lebensfreude nur so sprüht. In Erinnerung gerufen wird es uns aber, wenn sie über den Tod spricht: „Auch eine Erkrankung kann sehr kräftezehrend sein, gerade wenn es viele Jahre sind.” Irgendwann habe man auch keine Kraft mehr und dann sei „der Tod nicht immer das Allerschlimmste, was passieren kann. Es kann tatsächlich auch eine Erlösung sein.”

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche