„Es gibt ein Leben vor und nach den Kindern“Renata Lusin ganz offen: Darum ist sie froh, erst spät Mama geworden zu sein

Renata und Valentin Lusin zeigen sich kurz vor der Geburt von Baby Nummer zwei auf dem roten Teppich.
Renata und Valentin Lusin zeigen sich kurz vor der Geburt von Baby Nummer zwei auf dem roten Teppich.
sz, action press

Mit zwei kleinen Kindern hat sich für Renata und Valentin Lusin einiges verändert.
In einer Fragerunde auf Instagram spricht die „Let’s Dance“-Profitänzerin offen über ihren neuen Familienalltag – und verrät, warum sie sogar ziemlich froh darüber ist, erst später Mama geworden zu sein.

Renata Lusin wurde mit 36 erstmals Mama: „Wir haben nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben“

Einfach spontan die Koffer packen, abends noch schnell ausgehen oder ohne große Planung in den nächsten Urlaub starten? Das funktioniert für Renata Lusin und ihren Mann Valentin inzwischen nicht mehr ganz so unkompliziert. Mit ihren beiden Töchtern Stella und Tessa dreht sich im Hause Lusin schließlich vieles um Windeln, Schlafenszeiten und Familienorganisation. Bereuen möchte Renata davon aber keine Sekunde.

In einer Fragerunde in ihrer Instagram-Story will ein Fan von der Profitänzerin wissen, wie sehr sich ihr Leben seit der Geburt ihrer Kinder verändert hat. Renatas Antwort fällt eindeutig aus. „Jeder, der Kinder hat, weiß: Es gibt ein Leben vor den Kindern und ein Leben nach den Kindern“, erklärt sie. Das Leben sei nun „ganz anders, aber wunderschön“.

Renata Lusin mit ihren Töchtern Stella und Tessa.
Renata Lusin mit ihren Töchtern Stella und Tessa.
Instagram/ renata_lusin

Natürlich gebe es Dinge, die sie manchmal vermisse. „Es fehlt manchmal die Spontanität“, gibt die Zweifach-Mama offen zu. Trotzdem sei sie mit dem Zeitpunkt ihrer Familiengründung heute sehr zufrieden. „Wir sind ziemlich happy, dass wir spät Kinder bekommen haben, dass wir alles erlebt haben, was wir wollten“, sagt Renata, die mit 36 Jahren erstmals Mama geworden ist. Partys, zahlreiche Reisen und jede Menge gemeinsame Erlebnisse hätten sie und Valentin bereits genießen können. „Wir haben nicht das Gefühl, dass wir etwas verpasst haben.“ Für die Tänzerin steht fest: „Ich glaube, man muss bereit sein für Kinder – und das waren wir.“

Zwei kleine Kinder? „Natürlich ist es anstrengender“

Dass der Alltag mit zwei kleinen Mädchen gleichzeitig nicht immer entspannt ist, daraus macht Renata ebenfalls kein Geheimnis. Auf die Frage, ob es mit einem oder mit zwei Kindern anstrengender sei, antwortet sie ohne zu zögern: „Natürlich ist es mit zwei anstrengender.“ Vor allem, weil auch Stella mit ihren zwei Jahren selbst noch klein sei. Trotzdem überwiegt für Renata ganz klar das Familienglück. „Es ist wunderschön“, schwärmt der „Let’s Dance”-Star.

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Besonders glücklich seien sie und Valentin darüber, wie liebevoll Stella bislang mit ihrer kleinen Schwester umgeht. Von Eifersucht sei bisher nichts zu spüren. „Sie liebt die Kleine“, erzählt Renata. Das Paar habe sich ausdrücklich ein Geschwisterchen für Stella gewünscht. Umso größer sei nun die Freude, dass dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist.

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Einen klassischen Familienalltag von Montag bis Freitag gibt es bei den Lusins allerdings nicht. Als selbstständige Tänzer können Renata und Valentin mal einen komplett gefüllten Kalender haben – und dann wieder deutlich ruhigere Phasen. „Es ist kein geregelter Ablauf, aber man kriegt alles hin“, sagt Renata. Und die ungewöhnlichen Arbeitszeiten hätten sogar einen großen Vorteil: Beide Eltern könnten viel Zeit mit ihren Kindern verbringen. „Man ist viel mit den Kindern, auch beide Elternteile. Das ist echt schön und nicht selbstverständlich“, findet die 39-Jährige.

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Auch über das Aussehen ihrer Töchter plaudert Renata Lusin in der Fragerunde. Beide Mädchen hätten blaue Augen und seien eine Mischung aus Mama und Papa. Tessa habe beispielsweise Renatas Augenform und etwas glattere Haare als Stella und Valentin. Gleichzeitig seien bei beiden Mädchen auch viele Züge von Valentin zu erkennen. Für die Tänzerin ist aber eindeutig: „Man sieht schon, dass sie Geschwister sind.“

Und dann kommt Renata regelrecht ins Schwärmen: „Die Mädels sind schon wirklich hübsche Mädels.“ Mit einem Augenzwinkern prophezeit sie ihrem Mann deshalb schon jetzt eine besondere Aufgabe für die Zukunft: „Papa muss die Jungs vor der Tür verscheuchen.“ Bis es so weit ist, haben Renata und Valentin allerdings noch reichlich Zeit. Aktuell genießen sie erst einmal das Leben zu viert – auch wenn es manchmal anstrengender und deutlich weniger spontan ist als früher.

Verwendete Quellen: Instagram