Sooo klein und schon die erste OPLusins Baby Tessa muss unters Messer

Renata und Valentin Lusin sind am 9. April zum zweiten Mal Eltern geworden.
Renata und Valentin Lusin sind am 9. April zum zweiten Mal Eltern geworden.
Instagram/ renata_lusin
von Camilla Koziol

Endlich keine Angst beim Stillen!
Profitänzer-Paar Renata und Valentin Lusin in Sorge. Kaum auf der Welt, ging es für ihre kleine Tessa unters Messer. Oder besser gesagt: unter den Laser. Dem Säugling wurde in einer OP das Zungenbändchen durchtrennt. Mama Renata Lusin (38) teilt Fotos davon und erklärt, warum der Eingriff für ihr Mädchen, das erst am 9. April 2026 zur Welt kam, unverzichtbar war.

Probleme beim Stillen führen zur OP-Entscheidung

Wenn das Gewebe unter der Zunge des Babys zu kurz ist oder zu weit vorne ansetzt, ist die Beweglichkeit der Zunge eingeschränkt. Dies führt oft zu Schwierigkeiten beim Stillen, weil Saugen an der Brustwarze fast unmöglich wird. Und dann eben auch zu schmerzenden Brustwarzen nach zahlreichen Versuchen des Babys, an Mamas Milch zu kommen. Genau das beobachtete „Let’s Dance”-Star Renata Lusin bei Tessa. Und aus eigener Erfahrung weiß sie, was das bedeutet: Wenn die Zunge eingeschränkt ist, Saugen beim Stillen nicht funktioniert und das Neugeborene deswegen wenig Milch trinkt, dann nimmt es kaum zu. Und das kann ernsthafte Probleme mit sich bringen.

Lese-Tipp: So erkennt man ein verkürztes Zungenbändchen beim Baby

Zungenbändchen per Laser unkompliziert durchtrennt

Doch nicht nur das: Auch für die stillende Mutter ist dies kein angenehmer Zustand, denn bei ständigen Versuchen, etwas Milch abzubekommen, sind die Brustwarzen irgendwann wund und entzündet. All das hat Renata bereits hinter sich, denn auch ihre erste Tochter Stella, die im März 2024 geboren wurde, hatte ein verkürztes Zungenbändchen. Eine schnelle und unkomplizierte Laser-OP half. Kaum war das Bändchen durchtrennt, konnte das Mädchen seine Zunge richtig bewegen und endlich so gut saugen, dass es wie jedes andere Baby satt wurde. Den ganzen Weg von der Erkenntnis bis zum Tag in der Klinik, schilderte Renata auch damals schon bei Instagram.

Streaming Tipp
Let's Dance
Jetzt auf RTL+ streamen
Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Tessa hatte die gleichen Probleme wie einst Stella

Ihre Brustwarzen sind „total kaputt“, „Stella nimmt nicht richtig zu“ und „weint ständig“ – das waren 2024 nur drei Gründe für Renata Lusins große Sorgen seit der Geburt ihrer Tochter. „Es war eine ganz, ganz schwere Zeit jetzt die dreieinhalb Wochen“, gab sie damals auf Instagram zu. Dazu noch die Wochenbettdepressionen, von denen Renata ihren Fans bereits berichtet hat.

Tessa ging es nach dem Eingriff direkt wieder besser

Beim Stillen wurde ihre Verzweiflung von Mal zu Mal größer. Auf der einen Seite die Schmerzen, auf der anderen Seite die kleine Stella, die einfach nicht richtig trinkt und zu wenig Gewicht zulegt. Für Renata war schnell klar: „Da stimmt irgendwas nicht.“ Also fuhr die 38-Jährige mit ihrer kleinen Tochter zum sogenannten „ZungenBandZentrum“ in Oppenheim. Hier wurde Stellas Zungenbändchen bei einem operativen Eingriff getrennt. Ein voller Erfolg! Und genau das tat die zweifache Mutter auch mit Tessa.

Bei Stella fand man ein sehr verstecktes Zungenbändchen, bei Tessa war es schneller zu erkennen. Der Eingriff verlief ohne Narkose, Tessa konnte direkt mitgenommen werden. Damit die Wunde unter der Zunge nicht wieder schnell zuwächst, müssen nun eine Zeit lang kleine Übungen gemacht werden, wie Renata bei Instagram erklärt. Schon am Tag des Eingriffs zeigen sich erste Erfolge. Tessa ist satt, entspannt und schläft. Alles unkompliziert also, sodass Renata, ihr Mann Valentin, die Stillberaterin Lena und deren Ehemann am selben Abend auf den Erfolg in einem Restaurant anstoßen können. Ein absolutes Happy End also, das Tessa noch schneller erleben durfte als ihre große Schwester.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Instagram