Rückblick auf ihre Anfänge in HollywoodJenna Ortega als Kinderstar: „Ich habe den ganzen Tag nichts gegessen”

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Jenna Ortega erinnert sich an ihre Zeit als Kinderdarstellerin. (Archiv)
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Sie wollte bloß niemandem zur Last fallen.
Schon als Kind stand Jenna Ortega vor der Kamera – und verlangte sich dabei offenbar viel zu viel ab. Die „Wednesday“-Darstellerin verrät jetzt, dass sie am Set teilweise ganze Drehtage weder aß noch trank. Heute weiß die 23-Jährige: Genau das war ihr großer Fehler.

„Ich habe nicht einmal nach einem Schluck Wasser gefragt“

Jenna Ortega (23) hat sich in einem Interview mit dem US-Magazin „Esquire” kritisch über ihr eigenes Verhalten als Kinderdarstellerin geäußert. Nach Fehlern zu Beginn ihrer Hollywood-Laufbahn gefragt, sei ihr zunächst kein einziger eingefallen, sagte die Schauspielerin. Der Grund dafür könnte allerdings genau in dem Eifer liegen, mit dem sie sich damals am Set möglichst unauffällig verhalten wollte.

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„Als Kind war ich so dankbar und so aufgeregt, dort zu sein, dass ich mein Pokerface aufgesetzt habe”, sagte Ortega dem Magazin. „Ich habe nicht einmal nach einem Schluck Wasser gefragt. Ich bin den ganzen Tag ohne Essen und Trinken ausgekommen, weil ich unbedingt niemandem im Weg sein wollte.” Heute bewertet die 23-Jährige dieses Verhalten anders. „Vielleicht war das mein Fehler: dass ich nicht wirklich auf mich selbst aufgepasst habe”, sagte sie.

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Der Weg nach oben war mühsam

Ortega stand mit neun Jahren erstmals vor der Kamera, ihre erste Filmrolle war ein Kurzauftritt in „Iron Man 3”. Den Berufswunsch hatte sie schon mit sieben. „Meine Eltern haben mich ausgelacht, als ich ihnen das erzählt habe, und das war dann irgendwie die Wurzel von allem”, erinnerte sie sich. Leicht sei der Aufstieg nicht gewesen: „Ich habe viele widersprüchliche Dinge zu hören bekommen.”

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Ein konkretes Vorbild hatte Ortega ebenfalls. Es war Dakota Fanning (32), die selbst als Kind bekannt wurde. „Als junges Mädchen hatte ich das Gefühl, dass dieses junge Mädchen, das so viel hatte, eine gewisse Weisheit ausstrahlte - als hätte sie schon viele Male zuvor auf dieser Erde gelebt und gewandelt”, sagte Ortega. Fanning habe ihr als Kind überhaupt erst beigebracht, was eine Schauspielerin sei.

„Wednesday“ wird erwachsener

Seit Februar dreht Ortega in Dublin die dritte Staffel der Netflix-Serie „Wednesday”, die sie seit 2022 in die erste Reihe ihrer Generation befördert hat. Ob sie ihrer Figur ähnele, werde sie ständig gefragt. Während der Dreharbeiten denke sie zeitweise tatsächlich wie Wednesday Addams.

Die neuen Folgen sollen erst im Lauf des Jahres 2027 erscheinen. Inhaltlich rückt die Serie näher ans Erwachsenwerden heran, weil die Schülerinnen und Schüler nun im Abschlussjahrgang sind. „Wir haben es mit konfrontativeren Gefühlen zu tun, was Familie angeht und was es bedeutet, erwachsen zu sein”, sagte Ortega. Erst kurz vor der Schwelle zum Erwachsenenalter beginne man zu merken, dass man einen Plan brauche.

Jenna Ortega will in Hollywood mehr riskieren

Parallel sucht Ortega bewusst das Risiko. Sie befinde sich in einer „experimentellen Phase”, konzentriere sich zuletzt aber stärker auf Stoffe, mit denen sie sich wirklich verbunden fühle. Nicht jedes Projekt ging auf: Das Drama „Hurry Up Tomorrow”, das sie 2025 mit dem Sänger The Weeknd (36) drehte, enttäuschte das Publikum. Als Fehler will sie das nicht bezeichnen: „Ob gut oder schlecht, man lernt daraus.”

Am 23. Oktober startet Taika Waititis Verfilmung von Kazuo Ishiguros Roman „Klara und die Sonne”, in der Ortega einen Roboter spielt. Für Oktober 2027 ist zudem J.J. Abrams’ Fantasyfilm „The Great Beyond” angekündigt, in dem sie neben Glen Powell, Emma Mackey und Samuel L. Jackson zu sehen sein wird.

Verwendete Quelle: Spot on news