Platz 23 mit zwölf Punkten „Ein großes Fest” – Sarah Engels nach ESC nicht enttäuscht

Mehr als Platz 23 war für Sarah Engels nicht drin
Mehr als Platz 23 war für Sarah Engels nicht drin
© Corinne Cumming/EBU

Bulgarien setzt sich die ESC-Krone auf.
Sarah Engels hat für Deutschland getanzt, gesungen, gekämpft, doch Dara aus Bulgarien holt sich überraschend den Sieg. „Fire” bekam 504 Punkte weniger als „Bangaranga”, doch traurig ist die 33-jährige Kölnerin nicht.

Sarah Engels: Deutschland hat es schwer beim ESC

Nach ihrem 23. Platz beim Finale des Eurovision Song Contests (ESC) hat sich Sarah Engels demonstrativ selbstbewusst gezeigt. Sie und ihr Team hätten alles gegeben, sagte sie bei einem Statement kurz nach der Show. Sie habe aus Deutschland gerade in letzter Zeit viel Unterstützung erfahren.

„Ich glaube, das ist kein Geheimnis, dass Deutschland generell es sehr, sehr schwer hat beim Eurovision”, sagte die 33-Jährige, die mit ihrem Song „Fire” angetreten war. Es bestehe kein Grund zur Enttäuschung. „Ich möchte nicht, dass Deutschland traurig ist.” Sie danke allen, die an sie geglaubt haben, erklärte Engels. Es sei für sie „ein großes Fest” gewesen.

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Es gehe ihr darum, Leichtigkeit und Angstfreiheit weiter vorzuleben. Sie sei das Risiko einer ESC-Teilnahme eingegangen, aber der Ausgang ändere nichts. „Meine Familie wird mich morgen genauso in den Arm nehmen wie gestern”, sagte Engels. Der Sieger-Song aus Bulgarien sei einfach gut. „Ich find’ den geil. Ich mag Dara, die ist sexy. Ich mag den Song. Also ich bin sehr stolz auf sie.”

Im Finale der 25 Starter erreichte die Deutsche den 23. Platz, sie bekam dabei keine Punkte vom Publikum und nur zwölf Punkte von den Jurys

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SWR: Engels hat eine „super Show” abgeliefert

Aus Sicht der SWR, der die deutsche ESC-Federführung innehat, ist die Platzierung ebenfalls kein Beinbruch. „Sarah hat wirklich eine super Show abgeliefert”, sagte der ESC-Verantwortliche beim SWR, Clemens Bratzler. Sie sei eine würdige Vertreterin des Landes gewesen, die Anerkennung und Respekt verdient habe.

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Der Überraschungs-Sieg Bulgariens zeige, dass Erfolg nicht planbar sei. An der deutschen Tradition, den ESC-Teilnehmer durch das TV-Publikum auswählen zu lassen, sehe er zunächst keinen Änderungsbedarf, sagte Bratzler. Aber eine künftige sender-interne Auswahl sei auch nicht auszuschließen. (dpa/afp/ajo)

Verwendete Quellen: dpa, AFP