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Bulgarien

Bulgarien liegt in Südosteuropa. Die Hauptstadt des Landes ist Sofia. Das touristische Highlight in Bulgarien ist das Schwarze Meer.

Bulgarien Istockphoto

Bulgarien liegt in Südosteuropa, im Osten des Balkans, und grenzt an Serbien, Griechenland, Mazedonien, Rumänien und die Türkei. Der Staat nimmt eine Fläche von 110.994 Quadratkilometern ein und hat etwa 7 Millionen Einwohner (Stand 2018). Die Hauptstadt ist Sofia mit ungefähr 1.238.000 Einwohnern (Stand 2017). Das südeuropäische Land weist eine vielfältige Natur auf: Neben Tiefebenen wird Bulgarien von zwei mächtigen Gebirgsketten und der rund 400 Kilometer langen Schwarzmeerküste dominiert.

Das Land blickt auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück. Nach dem Zerfall des Bulgarischen Reiches übernahmen von 1393 bis 1878 die Türken die Herrschaft. Von dieser Periode zeugen zahlreiche Minarette und orientalische Kuppeln in vielen Städten Bulgariens. Im Jahr 1879 erhielt das Land die erste demokratische Verfassung. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Bulgarien 1944 von der Roten Armee besetzt.

Mit dem Zusammenbruch der kommunistischen Herrschaft übernahmen zunächst Politiker der Union Demokratischer Kräfte und in der Folge konservative Politiker die Macht. Den Auftakt dazu bildete die Rückkehr des ehemaligen bulgarischen Zaren Simeon II. aus dem Exil. In den darauffolgenden Jahren kam es aufgrund von innerpolitischen Krisen immer wieder zu neuen Parlamentswahlen.

Nachdem sich die Wirtschaft Bulgariens in den Jahren 2001 bis 2007 einigermaßen erholt hatte, belasten Bankkrisen, Korruption und das schwache Realeinkommen breiter Teile der Bevölkerung das Wirtschaftswachstum. Das Land im Osten des Balkans ist daher weiterhin verstärkt auf Fördermittel der EU angewiesen. Der Tourismus bildet einen wichtigen Wirtschaftsfaktor Bulgariens.

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