„Grenzüberschreitungen” bei DreharbeitenEigentor! Eike Immel fliegt nach Skandal-Auftritt aus TV-Show „Promi-Büßen”

Er sollte büßen – und sorgte stattdessen für den nächsten Skandal!
Ex-Nationaltorhüter Eike Immel (65) ist nach nur zwei Drehtagen aus der Joyn-Reality-Show „Das große Promi-Büßen” geflogen. Der Grund: mehrfache Grenzüberschreitungen, die die Produktion zum sofortigen Handeln zwangen. Die Vorwürfe wiegen schwer.
Eike Immel sorgt für Eklat bei „Das große Promi-Büßen”
Die Kulisse hätte malerischer kaum sein können: Im steirischen Erzberg (Österreich), inmitten imposanter Berglandschaft, sollten prominente Kandidaten vor der Kamera mit den Fehlern ihrer Vergangenheit abrechnen. Für Eike Immel endete das Experiment jedoch, bevor es richtig begonnen hatte. Nach nur zwei Drehtagen – und einem zweiten Abend voller Eskalationen – musste der frühere Bundesliga-Star das Camp verlassen. Nicht freiwillig.
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Joyn-Sprecher Christoph Körfer bestätigte den Vorfall: „Das große Promi-Büßen’ war für Eike Immel kurz nach der Verkündung seiner Teilnahme auch schon wieder vorbei. Das Camp musste er bereits am zweiten Abend aufgrund mehrfacher Grenzüberschreitungen verlassen.”
Was genau in diesen 48 Stunden passiert ist, sollen die Zuschauer im Herbst auf Joyn zu sehen bekommen. Doch schon jetzt sickern brisante Details durch.
Diskussion über N-Wort und verpönte Nationalhymne
Laut Informationen der Bild soll Eike Immel zunächst mit anderen Teilnehmern über die Bezeichnung „N-kuss” diskutiert haben – und dabei erklärt haben, er werde das Wort weiterhin benutzen, auch wenn es „nicht mehr zeitgemäß” sei. Die Produktion habe ihn daraufhin ausdrücklich gebeten, den Ausdruck während der Dreharbeiten zu unterlassen. Aber der ehemalige Profi-Fußballer weigerte sich.
„Das war natürlich nicht gerade schlau”, sagt eine Produktionsmitarbeiterin. Doch damit nicht genug: Eike Immel soll anschließend auch die erste Strophe des Deutschlandliedes zitiert haben – jene, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als politisch hochproblematisch gilt und eng mit nationalistischem Gedankengut verknüpft ist. Für die Produktion war damit eine Grenze endgültig überschritten.
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„Es gab mehrere Vorfälle und Vorwürfe – und das in nur zwei Tagen. Deshalb musste er sofort das Set verlassen”, so die Produktionsmitarbeiterin weiter. Berichten zufolge soll es zudem zu einem heftigen Streit mit Mitstreiterin Georgina Fleur (36) gekommen sein – die genauen Hintergründe sind bislang unklar.
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Eike Immel bittet um Entschuldigung
Der Ex-Keeper selbst fühlt sich missverstanden. Im Gespräch mit Bild erklärt er: „Ich habe da in der Sendung erzählt, wie sie uns früher im Stadion als schwule Sau beschimpft haben. Der Olli Kahn ist mit Bananen beworfen worden. Das haben wir alles so weggelächelt. Ich weiß doch, dass man bestimmte Dinge heute nicht mehr sagt.” Und weiter: „Da muss aber auch Verständnis von anderer Seite kommen, wenn Dinge 55 Jahre lang für einen Menschen normal waren. Ich bin doch kein Rassist und weit weg von rechtem oder diskriminierendem Gedankengut.”
Das Wort „N-kuss” habe er nur verwendet, um über den „Sinn und Unsinn von Sprachpolizei” zu diskutieren – damit sei er aber „gar nicht durchgekommen”. Am Ende folgt dann doch noch eine Entschuldigung: „Ich bin da auf den Zoff überhaupt nicht stolz und möchte auch um Entschuldigung bitten.”
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Sein Anwalt Burkhard Benecken (50) verweist zudem auf die außergewöhnliche Belastungssituation seines Mandanten: „Eike Immel steht derzeit unter extrem hoher Anspannung. Die Berufungsverhandlung, in der wir gegen die verhängte Strafe vorgehen, setzt meinen Mandanten natürlich unter ein hohes Stresslevel. Er bedauert, dass es da zu einem Vorfall kam.”
Vom Strafgericht direkt ins TV-Camp
Dass Eike Immel überhaupt bei „Das große Promi-Büßen” dabei war, hat einen ernsten Hintergrund: Der Ex-Nationaltorwart wurde im vergangenen Jahr wegen Betrugs in 107 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Der angerichtete Schaden: rund 34.000 Euro. Gegen das Urteil geht er in Berufung – der Termin ist für September angesetzt.
Die Show auf Joyn, moderiert von Olivia Jones, ist genau für solche Fälle konzipiert: Prominente sollen sich ihren Verfehlungen stellen, Verantwortung übernehmen, büßen. Bei Eike Immel ging der Plan gründlich schief – er produzierte neue Schlagzeilen, statt alte aufzuarbeiten.
Verwendete Quellen: Bild, Promiflash, Tag24



