„Bauer sucht Frau”-Moderatorin Inka Bause packt aus„Wenn ich denen sagte, da läuft nichts, bekam ich den Job nicht“

DARUM trägt sie kurze Haare!
Heute zählt Inka Bause (57) zu den bekanntesten Moderatorinnen Deutschlands. Doch bevor sie mit „Bauer sucht Frau“ ihren großen Durchbruch feierte, erlebte sie nach eigenen Worten immer wieder belastende Situationen in der Branche. Jetzt spricht sie offen über eine Zeit voller Enttäuschungen und Existenzängste.
Inka Bause: „Es lief immer wieder auf das Eine hinaus“
„Nach der Wende ist mir das immer wieder passiert. Ich kam regelmäßig nach Hause und heulte wie ein Schlosshund.“ Mit diesen Worten blickt Inka Bause auf eine Phase ihres Lebens zurück, die sie bis heute beschäftigt. Im Gespräch mit dem Magazin Myillu, über das die Abendzeitung berichtet, spricht die Moderatorin über Begegnungen mit Produzenten, Plattenbossen und TV-Verantwortlichen, die berufliche Chancen offenbar an persönliche Erwartungen knüpften.
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Die heute 57-Jährige wollte sich davon nie abhängig machen. Einen Preis musste sie dafür allerdings zahlen. „Ich glaube, ich habe mir deswegen die Haare abgeschnitten. Weil es immer wieder auf das Eine mit den Produzenten hinauslief und wenn ich denen sagte, da läuft nichts, bekam ich den Job nicht“, erzählt sie.

Besonders frustrierend sei gewesen, anschließend mitanzusehen, wie andere Bewerberinnen die begehrten Jobs bekamen. Die Folgen seien für sie enorm gewesen. „Ich war total verzweifelt. Ich habe ja auch ums Überleben gekämpft, brauchte das Geld“, erinnert sich Inka Bause.
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Der Wendepunkt kam mit „Bauer sucht Frau“
Lange Zeit blieb der große berufliche Erfolg aus. Das änderte sich erst 2005, als sie die Moderation von „Bauer sucht Frau“ übernahm. Seitdem ist sie das Gesicht der erfolgreichen Kuppelshow und begleitet Landwirte auf der Suche nach der großen Liebe.
Noch heute blickt sie dankbar auf diese Chance zurück. Besonders einen damaligen RTL-Redakteur hebt sie hervor. Auf ihn singe sie bis heute „ein Hohelied“, sagt die 57-Jährige. Dabei macht sie auch eine bemerkenswerte Aussage über die damaligen Verantwortlichen hinter der Sendung: „Ich würde die Sendung nicht moderieren, wenn nicht die wichtigsten Entscheider homosexuell gewesen wären. Verrückt, oder?“
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Heute steht Inka Bause für Optimismus, Herzlichkeit und gute Laune. Umso bemerkenswerter ist ihr aktueller Rückblick auf die Schattenseiten ihrer Karriere. Über die Enttäuschungen und die Situationen, in denen sie sich beruflich unter Druck gesetzt fühlte, hat sie öffentlich nur selten gesprochen. (ajo)
Verwendete Quellen: Abendzeitung






