Ist sie deshalb eine Rabenmutter?Anna-Maria Ferchichi und Bushido fahren ohne ihre Drillinge in den Urlaub

Rabenmutter oder genau das Gegenteil?
Anna-Maria Ferchichi und Bushido planen einen besonderen Schottland-Urlaub mit ihren vier älteren Kindern. Die vierjährigen Drillinge Leonora, Naima und Amaya sollen diesmal zu Hause bleiben. Dahinter steckt für die achtfache Mutter ein ganz bestimmter Wunsch.
Darum bleiben die Ferchichi Drillinge zu Hause
Vier große Kids, Mama, Papa und jede Menge Abenteuer. So stellt sich Anna-Maria Ferchichi die kommenden Herbstferien vor. Gemeinsam mit Ehemann Bushido möchte die 44-Jährige nach Schottland reisen, reiten, angeln und sogar in einem Schloss übernachten. Drei Familienmitglieder fehlen bei diesem Trip allerdings. Die vierjährigen Drillinge bleiben zu Hause. „Ist man eine Rabenmutter, wenn man seine vierjährigen Drillinge für ein paar Tage alleine lässt, um mit den Grossen in den Urlaub zu fahren?”, fragt sich die achtfache Mutter dabei in einem Instagram-Video. Für sie selbst scheint die Antwort klar zu sein. Sie und Bushido wollen die Herbstferien nutzen, um ihren älteren Kindern ganz bewusst mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
„Unsere Großen sind mittlerweile Teenager, haben immer mehr ihr eigenes Leben und genau deshalb möchten wir diese Zeit ganz bewusst nur mit ihnen verbringen“, erklärt Anna-Maria in ihrem Posting. Gemeint sind ihre gemeinsamen älteren Kinder mit Bushido: Tochter Aaliyah ist 14 Jahre alt, die Zwillinge Laila und Djibrail sind 13 und Sohn Issa, der 2014 zur Welt kam. Anna-Maria hat außerdem einen 24 Jahre alten Sohn aus einer früheren Beziehung.
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Die Drillinge seien mit ihren vier Jahren noch sehr fordernd. Wenn die gesamte Familie gemeinsam verreise, drehe sich deshalb automatisch viel um die Jüngsten. Dieses Mal soll es anders sein: Anna-Maria und Bushido wollen sich auf die älteren Kinder konzentrieren, mit ihnen reden, lachen und gemeinsame Erinnerungen schaffen. „Das haben sie auch einfach mal verdient“, findet die 44-Jährige.
Sorgen müsse sich um die Drillinge trotzdem niemand machen. Während der Reise sollen sie entweder bei Anna-Marias Eltern oder zu Hause mit Tante und Babysitter bleiben. Wie die Betreuung genau aussehen wird, sei noch nicht entschieden.
Anna-Marias Entscheidung sorgt für Diskussionen
Mit ihrer offenen „Rabenmutter“-Frage stößt Anna-Maria in den Kommentaren auf zahlreiche Reaktionen. Viele Userinnen und User unterstützen ihre Entscheidung. „Die Großen brauchen auch extra Zeit mit euch“, heißt es etwa in einem Kommentar. Eine andere Userin findet, Anna-Maria müsse sich „absolut nicht rechtfertigen“ und könne mit ihren älteren Kindern Erinnerungen schaffen, die sie miteinander verbinden. Eine Nutzerin dreht sogar den Begriff „Rabenmutter“ ins Positive: Raben seien schließlich fürsorgliche Eltern, die ihren Nachwuchs versorgen und beschützen.
Doch nicht alle können Anna-Marias Entscheidung nachvollziehen. Eine Userin bezeichnet es als „ganz ganz schlimm“, die Drillinge nicht mitzunehmen. Für sie sei das eine Ausgrenzung der jüngsten Kinder. Ihr Argument: Auch im gemeinsamen Urlaub könnten sich die Eltern aufteilen. Schließlich gehörten alle Kinder zur Familie.
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Anna-Maria selbst nimmt möglichen Diskussionen schon in ihrem Posting ein wenig den Wind aus den Segeln. „Bevor jetzt jemand Mitleid mit den Drillingen bekommt“, stellt sie klar, dass die Familie sechs- oder siebenmal im Jahr verreise. Die drei Kleinen kämen ihrer Ansicht nach also keineswegs zu kurz.
Verwendete Quelle: Instagram_anna_maria_Ferchichi



