„Wir haben viel gestritten“Im Urlaub flogen die Fetzen! Anna-Maria Ferchichi spricht offen über Ehe-Stress mit Bushido

Traumhaus, Pool und Sonne in Südfrankreich!
Eigentlich waren die Voraussetzungen für den Familienurlaub von Bushido und Anna-Maria Ferchichi perfekt. Doch hinter den Kulissen wurde die gemeinsame Auszeit zunehmend zur Belastungsprobe. Im Podcast spricht Anna-Maria offen über Streit mit ihrem Mann und verrät, welche Konsequenzen das Paar daraus zieht.
Anna-Maria Ferchichi: „Das würde ich auch nicht noch mal so machen“
Eigentlich hatte der Familienurlaub vielversprechend angefangen. „Das Haus war super. Pool war sehr cool. Wetter war grandios“, schwärmt Bushido im Podcast „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“.
Doch die Ferchichis waren mit einer ziemlich großen Gruppe unterwegs. „Wir sind 15 Leute gewesen“, erzählt Anna-Maria. Mit dabei waren unter anderem Kinder, Freunde, Au-pair, Haushälterin und Personenschutz. Am Ende der Reise sei ihr vor allem ein Gedanke durch den Kopf gegangen: „Boah, das war echt so anstrengend.“
Im Gespräch wird Anna-Maria klar, warum sich dieser Urlaub für sie so anders angefühlt hatte als frühere Reisen. „Wir haben sonst immer ganz andere Häuser gebucht, mit Koch und Personal“, sagt sie. Genau deshalb seien die vorherigen Urlaube offenbar weniger anstrengend gewesen. Dieses Mal mussten Bushido und Anna-Maria deutlich mehr selbst organisieren.
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„Jetzt war ich auch jeden Tag einkaufen“, wirft Bushido ein. Anna-Maria ergänzt: „Und haben gekocht.“ Ihr Fazit: „Das würde ich auch nicht noch mal so machen.“ Mit mehreren Kindern und Teenagern wurde aus der vermeintlichen Auszeit schnell ein organisatorischer Kraftakt. „Das war dann ja ein bisschen wie zu Hause sein“, sagt Anna-Maria.
Und irgendwann wirkte sich der Stress auch auf ihre Beziehung zu Bushido aus. „Dann wurde die Situation zwischen Anis und mir sehr angespannt“, erzählt sie. „Also wir haben viel gestritten.“ Zwar habe es keine lautstarken Auseinandersetzungen gegeben. „Jetzt nicht laut gestritten“, stellt Anna-Maria klar. Trotzdem habe der Konflikt sogar noch angehalten, nachdem die Familie wieder zu Hause war. Für sie wurde der Urlaub deshalb auch emotional zur Belastung: „Das war seelisch auch anstrengend.“
„Wir können es uns leisten, es anders zu machen“
Anna-Maria zieht daraus eine klare Konsequenz. „Wir können es uns leisten, es anders zu machen“, sagt sie und macht deutlich, dass sie ihre Ehe künftig nicht noch einmal unnötig einem solchen Stress aussetzen möchte.
Erschwert wurde die Situation durch die abgeschiedene Lage des Hauses. So schön die Unterkunft gewesen sei, sagt Bushido, „es war auch sehr abgelegen und sehr isoliert“. Selbst Einkaufen wurde dadurch zum Großprojekt. „Wenn wir wussten, wir sind einkaufen, waren wir zweieinhalb Stunden weg“, erzählt Bushido. Jedes Mal mussten sie zunächst über Serpentinen fahren. „Das war schon anstrengend.“
Anna-Maria zieht deshalb ein gemischtes Fazit: „Umgebung sensationell. Wunderschön. Unfassbar teuer.“ Für zukünftige Reisen wünsche sie sich aber wieder ein Haus, bei dem mehr Unterstützung inklusive ist. Der Grund ist eindeutig: „Weil ich einfach nicht möchte, dass wir auch als Ehepaar diesen Stress haben.“
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Anna-Maria hätte sich mehr Paarzeit mit Bushido gewünscht
Besonders eine Erkenntnis scheint bei Anna-Maria nach dem Urlaub hängen geblieben zu sein. Bei all der Organisation, den Kindern und dem Alltag blieb kaum Zeit für sie und Bushido als Paar.
„Ich habe einfach gemerkt, dass für uns als Paar da gar nichts überbleibt bei so einem Urlaub, wenn man vieles selber macht“, sagt sie. „Und das genau möchte ich jetzt umgehen.“ Eigentlich habe sie sich vorgestellt, während der fast einmonatigen Reise auch einmal allein etwas zu unternehmen oder mit Bushido schön essen zu gehen. Doch dazu sei es kaum gekommen.
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„Mein Kopf war überall, aber nicht da“, beschreibt Anna-Maria ihre Stimmung. Dabei betont sie gleichzeitig: „Wir hatten auch einen sehr schönen Urlaub.“ Vor allem die letzte Woche sei jedoch von starken Reibungen geprägt gewesen.
Hinzu kommt eine weitere Veränderung: Die älteren Kinder haben zunehmend ihre eigenen Vorstellungen davon, wie sie ihre Ferien verbringen wollen. „Ab zwölf oder auch elf sind Freunde was Essentielles“, sagt Anna-Maria. „Ich möchte denen gar nicht den ganzen Sommer die Freunde nehmen.“
Eines der Kinder sage inzwischen sogar offen, wenn es genug von der Familienzeit habe. Anna-Maria gibt die Botschaft sinngemäß so wieder: „Ich liebe euch, aber ich bin einfach genervt von euch und ich möchte euch nicht drei Wochen so rund um die Uhr.“ Bushido fasst es noch direkter zusammen: „Ich habe keinen Bock, mit euch rumzuhängen.“
Nach dem Urlaub beginnt ein „neues Kapitel“
Anna-Maria sagt inzwischen ganz deutlich: „Nein, ich erzwinge auch nichts mehr.“ Es habe eine Weile gedauert, bis sie diesen Wandel im Familienleben akzeptieren konnte. Bushido spricht sogar von einem „Nullpunkt“. Nun beginne für die Familie „ein neues Kapitel“.
Statt wochenlang gemeinsam in einem abgelegenen Ferienhaus zu verbringen, wollen Bushido und Anna-Maria ihre Urlaube künftig flexibler gestalten. Kürzere Reisen und mehr Freiraum für die älteren Kinder könnten besser zum neuen Familienalltag passen.
Der Südfrankreich-Trip hat den beiden damit zumindest eines gezeigt: Selbst Traumhaus, Pool und schönstes Wetter garantieren noch lange keinen entspannten Familienurlaub.
Verwendete Quellen: Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi – der Bushido-Podcast, RTL+



