Er soll ihr eine Pille auf die Zunge gelegt habenNach 15 Jahren: Journalistin packt über Prinz Harry aus

Die Journalistin berichtet von einer ungewöhnlichen Szene mit Prinz Harry.
Die Journalistin berichtet von einer ungewöhnlichen Szene mit Prinz Harry.
AP, dpa, Kirsty Wigglesworth

15 Jahre später bricht sie ihr Schweigen!
Jahrelang sprach Charlotte Griffith (42) nicht über ihre Begegnungen mit Prinz Harry (41). Jetzt schildert die britische Journalistin erstmals, wie sie den Royal bei privaten Treffen erlebt haben will. Der Anlass: Ein Gerichtsverfahren, in dem ihre frühere Bekanntschaft mit Harry plötzlich eine wichtige Rolle spielte.

Journalistin packt über Harry aus

Eigentlich habe sie nie öffentlich über Prinz Harry sprechen wollen, sagt Charlotte Griffith. Doch nachdem der Duke of Sussex im Rahmen eines Gerichtsverfahrens erklärt hatte, sie nur ein einziges Mal getroffen und den Kontakt anschließend beendet zu haben, sehe sie sich nun gezwungen, ihre Version der Geschichte zu erzählen.

Harry hatte die Mail on Sunday und die Daily Mail wegen angeblich rechtswidrig beschaffter Informationen verklagt. Am Dienstag (7. Juli) wies der High Court in London seine Klage gegen den Verlag Associated Newspapers Limited ab.

Griffith arbeitete damals als Nachwuchsreporterin für die Mail on Sunday. Nach ihrer Darstellung zeigten im Prozess offengelegte Facebook-Nachrichten und Telefonkontakte, dass sie und Harry länger miteinander in Verbindung standen.

Harry soll offen über Drogen gesprochen haben

Ihr erstes Zusammentreffen habe im Dezember 2011 bei einem Jagdwochenende auf einem Landgut in Hampshire stattgefunden, berichtet Griffith. Eingeladen worden sei sie von einem Filmproduzenten, den sie zuvor auf Ibiza kennengelernt habe. Besonders eine Szene sei ihr bis heute im Gedächtnis geblieben. Wie Griffith der britischen Boulevardzeitung Daily Mail schildert, soll Harry eine kleine weiße Tablette aus seiner Tasche genommen haben, sie ihr auf die Zunge gelegt und mit einem Grinsen gesagt: „Jetzt weiß ich, dass ich dir vertrauen kann!“

Die Journalistin erklärt, sie habe die Tablette kurze Zeit später in eine Serviette gespuckt. Heute vermutet sie, dass es sich um Paracetamol gehandelt habe. Den damaligen Prinzen beschreibt Griffith als laut, charmant, schlagfertig und voller Selbstvertrauen. Außerdem habe er ständig Scherze gemacht.

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Auch über seinen früheren Drogenkonsum habe Harry laut Griffith ganz offen gesprochen. Ihren Angaben zufolge habe der Prinz erklärt, er könne sich wegen unangekündigter Drogentests bei der Armee keine Drogen mehr leisten. Stattdessen habe Harry ihr von Kreatin erzählt. Laut Griffith soll er gesagt haben, das Nahrungsergänzungsmittel könne geschnupft einen Energieschub auslösen und einen bis zum Morgengrauen wach halten.

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Gerüchte über eine Affäre weist sie zurück

Für Spekulationen sorgten später private Facebook-Nachrichten zwischen Harry und Griffith. Viele deuteten sie als Hinweis auf eine Affäre. Die Journalistin widerspricht dem entschieden. Zwar habe Harry sich bei einem gemeinsamen Filmnachmittag mit unter ihre Decke gesetzt und den Arm um sie gelegt, mehr sei jedoch nicht passiert. „Da war nichts Romantisches“, betont sie. Nach dem Jagdwochenende habe Harry ihr unter dem Facebook-Namen „Spike Wells“ eine Freundschaftsanfrage geschickt und geschrieben: „Ich bin’s, H. … falls dich der Name und das Profilbild verwirrt haben!! x.“

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Heute blickt Griffith kritisch auf den Duke of Sussex. Der Harry, den sie damals kennengelernt habe, existiere ihrer Ansicht nach nicht mehr. „Der Mann, der er geworden ist, ist jemand, den ich kaum wiedererkenne und vor dem ich jeden Respekt verloren habe“, sagt sie der Daily Mail. (lmi)

Verwendete Quellen: dailymail.com