ADHS, Bulimie, Ehe-DramaSchwere Vorwürfe gegen das Königshaus! Die acht brisantesten Enthüllungen von Charles Spencer

Es ist ein Buch, das weltweit für Furore sorgt!
Fast drei Jahrzehnte nach dem Tod von Prinzessin Diana (†36) sorgt ihr Bruder Charles Spencer (62) für ein royales Beben. Seine intimen Memoiren „Swan Song: Diana, meine Schwester“ sind eine schonungslose Abrechnung mit dem britischen Königshaus – allen voran mit König Charles (76). Der Earl spart nicht mit schweren Vorwürfen und schmerzhaften Details aus dem Leben der „Königin der Herzen“. Hier sind die acht brisantesten Enthüllungen aus dem Buch, das die Royals erschüttert.
Charles Spencer sorgt mit Diana-Buch für Aufregung
Mit „Swan Song“ hat Charles Spencer nach eigenen Angaben kein klassisches Abrechnungsbuch verfasst, sondern in erster Linie ein liebevolles Tribut an seine verstorbene Schwester, Prinzessin Diana. Es sei eine emotionale Reise zurück in ihre gemeinsame, glückliche Kindheit auf dem Land, gefolgt von den stürmischen Jahren im Palast bis hin zu ihrem tragischen Ende. Doch warum bricht der 62-Jährige ausgerechnet jetzt sein Schweigen?
Für den Earl ist das Werk ein Wettlauf gegen die Zeit und eine Frage des Vermächtnisses. „Ich bin mir der Sterblichkeit bewusst und wollte die Wahrheit ein für alle Mal festhalten“, erklärte er im Interview mit der BBC. Es gehe ihm bei dem Buch niemals ums Geld, sondern vielmehr um seine „Pflicht als Augenzeuge der Geschichte“. Dabei betont Spencer, dass es sich nicht um einen Rachefeldzug handelt: Er wisse zwar noch weitaus mehr über König Charles, habe diese pikanten Details aber bewusst weggelassen, da sie für das Andenken an Diana schlicht nicht relevant seien.
1. König Charles reagierte „wie ein Lottogewinner“
Der 31. August 1997 veränderte die Welt für immer. Doch während Millionen Menschen nach dem Unfalltod von Prinzessin Diana fassungslos weinten, will Charles Spencer bei seinem damaligen Schwager eine völlig andere Reaktion wahrgenommen haben. In einem Telefonat kurz nach der Todesnachricht habe der damalige Prinz Charles am Telefon „geradezu gelöst“ und „seltsam fröhlich“ geklungen.

„Rückblickend vermute ich, dass der erste Gedanke des Prinzen wohl eher der sich nun eröffnenden Möglichkeit galt, endlich die Frau zu heiraten, die er liebte, als dem Verlust der Frau, die er nicht liebte”, so Dianas Bruder. Er beschreibt die Stimme des heutigen Königs in diesem furchtbaren Moment als die eines „Lottogewinners“. Eine Anschuldigung, die an emotionaler Härte kaum zu übertreffen ist.
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2. „Wir werden sie bald vergessen“
Ein heftiger Streit entbrannte in den Tagen vor der Beerdigung zwischen den beiden Männern. Es ging um die Frage, ob die jungen Prinzen William (damals 15) und Harry (damals 12) im Trauerzug hinter dem Sarg ihrer Mutter herlaufen sollten. Charles Spencer war strikt dagegen – er wollte seine Neffen vor diesem traumatischen Spießrutenlauf schützen. Der damalige Prinz Charles soll am Telefon jedoch völlig die Fassung verloren haben und „ballistisch“ gegangen sein.
Schließlich soll der heutige König einen Satz gesagt haben, der Spencers Blut in den Adern gefrieren ließ: „Keine Sorge, wir werden sie bald vergessen.“ Und weiter: „’Ich kann nicht glauben, dass du das gerade gesagt hast’, erwiderte ich emotionslos, bevor ich auflegte“, schreibt Spencer in seinem Buch.
Diese Darstellungen provozierten eine für das Königshaus äußerst ungewöhnliche, öffentliche Reaktion. Der Buckingham-Palast reagierte mit einem Statement, in dem er Spencers Erinnerungsvermögen anzweifelte. Der König sei sich bewusst, dass brüderliche Trauer Urteil und Erinnerung trüben könne. Spencer wiederum konterte prompt im US-Fernsehen und warf dem Palast eiskaltes „Gaslighting“ vor – also den Versuch, ihm seine Wahrnehmung auszureden.
3. Fataler Kommentar, der Dianas Essstörung auslöste
Besonders bitter liest sich auch Spencers Erinnerung an Dianas Essstörungen. Er schreibt, seine Schwester habe bereits Monate vor der Hochzeit mit einer schweren Essstörung gekämpft – erst Bulimie, später auch Phasen von Magersucht. Ihr Gewicht sei zeitweise auf rund 54 Kilo bei einer Größe von 1,75 Metern gefallen, Ärzte seien äußerst besorgt gewesen.
Verstärkt worden sei Dianas Körperverunsicherung ausgerechnet durch ihren Verlobten. Wenige Tage nach der Bekanntgabe der Verlobung soll Charles seine Hand auf Dianas Taille gelegt und gesagt haben: „Oh, ein bisschen molliger hier, oder?“
Spencer beschreibt diesen Satz als „vernichtend“ für seine Schwester und sieht darin einen entscheidenden Auslöser für die sich verschlimmernden Essstörungen. Zwischen der Verlobung und der Hochzeit sei ihr Taillenumfang demnach von 73,6 auf dramatische 60 Zentimeter geschrumpft.
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4. Die bittere Wahrheit am Vorabend der Hochzeit
Noch vor dem Gang zum Traualtar soll Diana laut Spencer ein weiteres emotionales Desaster erlebt haben. Der Earl bezieht sich auf eine enge Freundin der Prinzessin, die ihm anvertraut habe: Charles habe seiner Braut am Vorabend der Hochzeit gesagt, dass er zwar dankbar sei, sie zu heiraten – sie aber nicht wirklich liebe.
Spencer erzählt diese Szene als überlieferte Anekdote aus zweiter Hand, die auch eine befreundete Astrologin Dianas, Penny Thornton, öffentlich schilderte. Bewiesen ist sie nicht, doch sie fügt sich in das Bild einer Ehe, die nach Spencers Ansicht schon vor der Trauung tief beschädigt war – überschattet von Camilla und von emotionaler Distanz.
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5. Hatte Prinzessin Diana unentdecktes ADHS?
Diana galt als hochgradig empathisch und emotional intelligent, tat sich in der Schule jedoch extrem schwer. Mit 16 Jahren verließ sie das Internat ohne Abschluss. Ihr Bruder Charles Spencer ist sich heute sicher, dass seine Schwester unter einer unentdeckten Lernschwäche litt. „Für mich ist offensichtlich, dass bei ihr eine Lernschwäche vorlag. [...] Ich glaube sogar, dass Diana ADHS hatte.“
Er untermauert diese These mit alten Zeugnissen und Berichten von Erziehern, die Diana schon im Kindergarten eine extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne attestierten und sie in der Grundschule als „geschwätzigen Irrwisch“ bezeichneten. Diese schulischen Misserfolge führten dazu, dass sich Diana ihr Leben lang als „dumm“ und minderwertig empfand – ein Komplex, der sie nie verließ.
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6. „Mein Mann ist in seinen Kammerdiener verliebt“
Das Geschwisterpaar stand sich bis zum Schluss extrem nahe. Bei einem Mittagessen in Dianas Lieblings-Italiener in London ließ die Prinzessin schließlich die Scheidungs-Bombe platzen. Als Charles Spencer versuchte, sie zu beruhigen und sie vor dem Zorn der Öffentlichkeit zu warnen, entgegnete Diana verzweifelt: „Aber mein Mann hat sich in seinen Kammerdiener verliebt.“
Spencer gibt in seinem Buch offen zu, dass er damals an dieser Behauptung zweifelte und bewusst nicht genauer nachfragte. Dennoch nahm er sie in sein Buch auf – als Beispiel für Dianas wachsende Verzweiflung und das Misstrauen, das im Umfeld des Palasts geschürt wurde, auch durch Manipulationen wie jene des BBC-Journalisten Martin Bashir. Ob Diana diese skurrile Geschichte selbst glaubte oder sie nur als Hebel nutzte, um ihrem Bruder die Unausweichlichkeit der Scheidung vor Augen zu führen, bleibt bis heute ihr Geheimnis.

7. Niemand kümmerte sich um Prinz Harry
Besonders emotional beschreibt Spencer den Tag des Trauerzugs. Er schreibt, Prinz Harry habe „winzig, schmächtig und verlassen“ gewirkt – „zu klein, um dies hier zu tun“. William sei äußerlich gefasster erschienen, doch seine Sorge habe vor allem dem jüngeren Neffen gegolten.

Der Earl bezweifelt in seinem Buch, dass Harry damals die Fürsorge bekam, die er dringend benötigt hätte. Jahre später bestätigte Harry in seiner Autobiografie „Spare“, wie traumatisch der Gang hinter dem Sarg seiner Mutter für ihn gewesen sei. Spencer betont zugleich, dass er beide Neffen gleichermaßen liebe und sich nicht „auf eine Seite“ schlage, sondern für William und Harry eine „wohlwollende Figur“ sein wolle.
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8. Späte Geste der Queen, die Spencer ablehnte
Auch die Rolle der Queen (†2022) bleibt nicht unberührt. Nach der Scheidung verlor Diana den Titel „Her Royal Highness“, was sie laut Spencer tief verletzt habe. Nach ihrem Tod soll Königin Elizabeth angeboten haben, ihr den HRH-Titel für die Trauerfeier posthum zurückzugeben.
Spencer lehnte ab – mit dem Argument, der Titel nütze Diana „jetzt“ nichts mehr, da sie verstorben sei. Im Rückblick stellt er diese Entscheidung offenbar selbst infrage und fragt sich, ob die Geste für William und Harry nicht doch wichtig gewesen wäre.
Was bleibt von „Swan Song”?
Charles Spencers „Swan Song“ zeigt einmal mehr: Das Drama um die verunglückte Prinzessin von Wales ist auch nach fast 30 Jahren nicht vorbei. Während der Buckingham Palast versucht, die Wogen zu glätten, bleibt der Earl dabei, dass er lediglich die historische Wahrheit über Diana festhalten wollte. Er macht immer wieder deutlich, dass er seine Schwester als „komplex, einzigartig und unersetzlich” gesehen hat. Sein Buch ist Anklage, Liebeserklärung und persönliche Verarbeitung zugleich.
Für die königliche Familie, die sich derzeit ohnehin in einer schwierigen Phase befindet, ist dieses Buch ein weiterer, schmerzhafter Nadelstich aus der eigenen Verwandtschaft. Denn die stärksten Schlagzeilen entstehen dort, wo Spencers Wahrnehmung frontal mit der offiziellen Version des Palasts kollidiert – insbesondere bei seinen Schilderungen von Charles’ Reaktionen nach Dianas Tod.
Verwendete Quellen: Adelswelt, Brisant, BBC, Global News



