Alexander Zverev gegen Jannik Sinner heute liveAnanas, Kate, Merz, vier Millionen Euro: Alle Fakten und Gerüchte rund um das Wimbledon-Finale

Das ist der Moment, auf den Tennis-Deutschland seit Jahrzehnten wartet!
Zum ersten Mal seit Boris Becker 1995 steht wieder ein deutscher Mann im Wimbledon-Finale. Gewinnt Zverev, wäre er der erste deutsche Wimbledon-Sieger im Männer-Einzel seit Michael Stich 1991. Alle Fakten und skurrilen Details zum Match heute!
Zverev gegen Sinner: Das wird ein hartes Stück Arbeit

Für Zverev selbst wäre es der nächste Karriere-Knall: Nach seinem French-Open-Triumph im Juni kämpft der Hamburger in London um seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Ausgerechnet Wimbledon, lange nicht sein Lieblingsort unter den vier Majors, kann jetzt zur Bühne seines vielleicht größten Triumphs werden.
Gegner Sinner kommt allerdings mit maximalem Rückenwind. Der Italiener ist die Nummer 1 der Welt und Titelverteidiger in Wimbledon. Die vergangenen neun Duelle mit Zverev gingen an Sinner, in den letzten sechs Aufeinandertreffen holte Zverev keinen Satz. Klar ist: BEIDE wollen den Pokal.
Warum auf dem Wimbledon-Pokal eine goldene Ananas thront
Der Wimbledon-Pokal ist eine der berühmtesten Trophäen der Sportwelt. Und er hat ein Detail, das perfekt zu diesem traditionsverliebten Turnier passt: Ganz oben auf dem Herren-Pokal sitzt eine Ananas.
Der Gentlemen’s Singles Trophy wurde laut Wimbledon erstmals 1887 vom All England Club vergeben. Das Original geht nicht in den Besitz des Siegers über – der Champion bekommt eine Nachbildung.
Warum ausgerechnet eine Ananas auf der Trophäe sitzt, ist nicht eindeutig belegt. Die verbreitetste Erklärung: Im 19. Jahrhundert galt die Frucht als Luxus- und Statussymbol, als Zeichen von Wohlstand, Exotik und Gastfreundschaft. Sicher ist: Wimbledon wäre nicht Wimbledon, wenn selbst der Pokal nicht seine eigene kleine Legende hätte.
Prinzessin Kate gehört zur großen Wimbledon-Bühne

Und dann ist da natürlich Prinzessin Kate. Die Princess of Wales ist Schirmherrin des All England Club.
Am Samstag war Kate bereits beim Frauen-Finale vor Ort. Dort überreichte sie Linda Noskova nach deren Sieg gegen Karolina Muchova die Venus Rosewater Dish.
Für Zverev könnte der royale Rahmen also ein weiterer besonderer Teil dieses Finaltages werden. Sicher ist: Kate ist eine der prägenden Figuren der Wimbledon-Zeremonien. Eine gesicherte Bestätigung, dass sie auch beim Herren-Finale den Pokal überreicht, lag zunächst nicht vor.
Auch Friedrich Merz schaut auf dem Centre Court zu
Dieses Finale ist längst mehr als ein normales Tennismatch. Bundeskanzler Friedrich Merz wird das Endspiel vor Ort verfolgen. Damit wird Zverevs Finale auch zur großen Deutschland-Bühne: Centre Court, royaler Rahmen, politische Prominenz – und mittendrin ein Hamburger, der Tennis-Geschichte schreiben kann.
Für Zverev geht es dabei um mehr als nur einen weiteren Pokal. Er könnte nach seinem French-Open-Sieg das seltene Double aus Paris und Wimbledon in einer Saison schaffen.
Rekord-Preisgeld für den Wimbledon-Sieger: Mehr als vier Millionen Euro stehen auf dem Spiel
Auch finanziell ist dieses Finale historisch. Wimbledon hat für 2026 ein Rekord-Preisgeld bestätigt: Insgesamt werden 64,2 Millionen Pfund ausgeschüttet. Die Siegerin und der Sieger im Einzel erhalten jeweils 3,6 Millionen Pfund (ca. 4,14 Mio. Euro), die Final-Verlierer jeweils 1,8 Millionen Pfund.
Für Zverev dürfte an diesem Sonntag aber etwas anderes noch viel größer sein als die Prämie: der Platz in der deutschen Tennis-Geschichte. Stich 1991. Becker 1995 als letzter deutscher Finalist. Und jetzt Zverev 2026 – mit der Chance, die lange Wartezeit endlich zu beenden.
Hier läuft Zverev gegen Sinner live im Stream
Das Wimbledon-Finale zwischen Alexander Zverev und Jannik Sinner beginnt am Sonntag um 17 Uhr deutscher Zeit. In Deutschland liegt die Wimbledon-Übertragung bei Prime Video. Für Fans heißt das: Wer das deutsche Wimbledon-Finale sehen will, findet Zverev gegen Sinner bei Prime Video – mit goldener Ananas, royaler Wimbledon-Kulisse und der vielleicht größten deutschen Tennis-Geschichte seit 35 Jahren.
Verwendete Quellen: Wimbledon/ dpa/ RTL


