Klassischer NachbarschaftsstreitUli Hoeneß erneut vor Gericht – der Grund überrascht

Uli Hoeneß kämpft um seine Bäume!
Ausgerechnet zwei junge Pappeln sorgen für Ärger am Tegernsee: FC-Bayern-Legende Uli Hoeneß muss vor Gericht. Ein Nachbar fordert, dass die Bäume auf Hoeneß’ Grundstück entfernt werden. Der Ex-Manager nennt das einen „Schildbürgerstreich“.
Uli Hoeneß streitet mit Nachbar in Bad Wiessee: Prozess um zwei Pappeln und freie Sicht
Bad Wiessee – Es geht nicht um den berühmten Weihnachtsbaum von Uli Hoeneß, der jedes Jahr mit rund 1000 Lichtern leuchtet. Im Nachbarschaftsstreit am Tegernsee erhitzen sich die Gemüter an zwei knapp drei Meter hohen Pappeln, berichtet Rosenheim24.
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Die Bäume stehen auf einer Wiese unterhalb von Hoeneß’ Wohnhaus in Bad Wiessee. Nach seinen Angaben ließ er sie nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde pflanzen. Sie sollen ältere Bäume ersetzen, die durch Schneebruch beschädigt wurden. Außerdem dienen sie den Schafen auf der Wiese als Schattenspender.
Der Nachbar will die Bäume weg haben
Doch ein Nachbar will die jungen Pappeln offenbar weg haben. Er beruft sich auf eine alte Grunddienstbarkeit, wonach der betreffende Bereich nicht bepflanzt werden dürfe. Nach Darstellung von Hoeneß geht es dem Kläger vor allem um die Aussicht auf das Freihaus Brenner und Gut Kaltenbrunn. Diese Sicht sei jedoch auch ohne die neuen Bäume kaum möglich, sagt der 74-Jährige.
„Ich bin wirklich kein Streithansl“, betont Hoeneß. Dass die Bäume aus seiner Sicht „aus reiner Schikane“ entfernt werden sollten, sei für ihn nicht nachvollziehbar. Das Landratsamt Miesbach sieht nach Angaben einer Sprecherin aus naturschutzfachlicher Sicht keine Bedenken gegen die Neupflanzung. Einen grundsätzlich gesetzlich geregelten Anspruch auf dauerhaft freie Sicht gebe es nicht.
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Der Streit liegt nun beim Gericht. Der Nachbar soll seine ursprüngliche Forderung, alle fünf Bäume der Gruppe zu entfernen, inzwischen eingeschränkt haben – verhandelt wird demnach nur noch über die beiden jungen Pappeln. Eine Stellungnahme der Anwaltskanzlei des Klägers lag zunächst nicht vor.
Verwendete Quellen: rosenheim24, Abendzeitung-München



