„Wünsche ich nicht einmal meinem größten Feind”Profi-Reiterin trauert um ihr Pferd – Je Taime von Hunden in den Tod getrieben?

Die Zürcher Profireiterin Carla Brunner trauert um ihr Pferd Je Taime.
Der zehnjährige Wallach soll von zwei Hunden gehetzt worden sein und dabei ums Leben gekommen sein, berichtet nun eine Schweizer Zeitung. Brunner galt mit dem Tier als Hoffnungsträgerin für eine mögliche Olympia-Teilnahme.
Große Pläne mit Je Taime
Für Carla Brunner war Je Taime weit mehr als nur ein Sportpartner. Gemeinsam hatten die beiden große Ziele: Die Zürcher Reiterin wollte mit dem Wallach auf die internationale Bühne und im besten Fall sogar zu Olympia. Umso schwerer wiegt der Verlust des erst zehn Jahre alten Pferdes. Im Februar teilte sie den Tod mit, der nun in einem völlig neuem Licht steht.
Von Hunden in den Tod gehetzt? Bewegende Abschiedsworte von Carla Brunner an ihr Pferd
Wie genau Je Taime gestorben ist, ist unklar. Bereits vor einigen Wochen teilte die Reiterin den Tod des Tieres mit. Wie TeleZüri nun allerdings berichtet, soll der Wallach von zwei Hunden in den Tod gehetzt worden sein. „Ihm nicht helfen zu können und ihn leiden zu sehen, wünsche ich nicht einmal meinem größten Feind“, schreibt die Profisportlerin auf Instagram und widmet ihrem Je Taime bewegende Abschiedsworte. Mit den Hintergründen der Schweizer Zeitung stehen die Worte in einem völlig neuen Licht. . Für Carla Brunner ist nicht nur ein wichtiger Sportpartner verloren gegangen, sondern auch die Hoffnung auf einen möglichen Olympia-Start.
„Mein wunderschöner Je Taime hat uns auf so grausame Weise verlassen, dass ich mich hoffnungslos fühle und nicht weiß, wie ich weitermachen soll”, heißt es in dem Post. Ihr Pferd sei ein treuer Begleiter, mit dem sie unzählige Erinnerungen geschaffen habe, gewesen. „Du warst mein Freund mit einem Herzen voller Liebe“, schreibt sie unter anderem in dem Post von Ende Februar weiter.
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Besonders schwer treffe sie, dass sie ihrem Pferd in seinen letzten Momenten nicht habe helfen können. Sie frage sich immer wieder, ob sie etwas hätte anders machen können. „Ich bin nicht okay. Ich kämpfe, ich weine und es fühlt sich an, als würde die Zeit ohne mich weitergehen.“
Verwendete Quelle: TeleZüri , Instagram/carlabrunner


