Live-Ticker zu den Paralympics 2024 Wegen Mockridge-Podcast! Para-Star Floors platzt der Kragen

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Johannes Floors findet die Aussagen von Luke Mockridge „bodenlos”
picture alliance/dpa | Annette Riedl

Momente für die Ewigkeit!
Die 17. Paralympics sind vorbei. Viele Sportler mit besonderen Geschichten haben in Paris elf Tange lang um Medaillen gekämpft. Krönender Abschluss der einzigartigen Spiele ist die glanzvolle Schlussfeier im Stade de France. In unserem Paralympics-2024-Live-Ticker verpasst ihr nichts!

Im Video: Johannes Floors geht auf Mockridge los

Live-Ticker zu den Paralympics 2024 in Paris

Thomas Lipke

Nach Mockridge-Podcast
Para-Star Floors platzt der Kragen!


RUMMS!
Seit Samstag sorgen die Podcast-Aussagen von Comedian Luke Mockridge für Schlagzeilen. Jetzt schießt auch Prothesensprinter Johannes Floors (29) gegen Mockridge, sagt dem SID: „Mich hat das Video von Luke Mockridge echt aus den Latschen gehauen. Hab nicht damit gerechnet, dass während der Paralympischen Spiele so ein diskriminierendes, verachtendes und von oben herablassendes Video von einem manchmal doch recht witzigen Comedian veröffentlicht wird. Ich finde es bodenlos.“
Vor allem sein Schwimm-Spruch sorgt für Empörung. Mockridge hatte gesagt: „Es gibt Menschen ohne Beine und Arme, die wirft man in ein Becken - und wer als Letzter ertrinkt, der hat halt gewonnen.“
Floors weiter: Das können wir in unserer Gesellschaft nicht tolerieren.
Para-Sportler Johannes Floors ist ebenfalls empört über die Aussagen von Luke Mockridge
Para-Sportler Johannes Floors ist ebenfalls empört über die Aussagen von Luke Mockridge. DPA Images
Phillip Oldenburg

Bogenschütze Matt Stutzman zeigt Alltag ohne Arme

Eier braten ohne Arme? Kein Problem! Eine Goldmedaille im Bogenschießen? Auch nicht! Zumindest nicht für Matt Stutzman aus den USA. Er ist alleinerziehender Vater UND Paralympics-Sieger 2024. In Paris gewinnt er als erster Teilnehmer ohne Arme in der Geschichte der Paralympics eine Goldmedaille im Para-Bogenschießen. RTL hat er erzählt, wie er seinen Alltag als Single-Daddy ohne Arme meistert.
Thomas Lipke

Nach Paralympics
So viel Prämie kassieren die deutschen Stars!


Jetzt gibt's Kohle!
Mit einer pompösen Abschlussfeier sind die Paralympics 2024 gestern Abend zu Ende gegangen. Einen Tag danach verrät die deutsche Sporthilfe, wie viel Geld Markus Rehm und Co. bekommen. Unter allen Athleten, die einen Platz unter den ersten acht Rängen belegt haben, gibt's 700 000 Euro!
Konkret: Die Prämie für eine Goldmedaille beträgt 20 000 Euro, für Platz acht gibt es noch 1500 Euro. Sporthilfe-Boss Thomas Berlemann erklärt: „Wir gratulieren allen Athletinnen und Athleten sehr herzlich zu ihren großartigen Leistungen, mit denen sie uns in den vergangenen Tagen in Paris begeistert haben.“
In Paris waren 143 deutsche Para-Athleten sowie fünf Guides am Start. Das Geld wird über die kommenden zwölf Monate ausgezahlt.
Nun gibt's den verdienten Lohn! 

Markus Rehm und Co. dürfen sich über ihre Prämien freuen.
Markus Rehm und Co. dürfen sich über ihre Prämien freuen. . DPA Images
Phillip Oldenburg

Blinde Athletin verliert Meter vor dem Ziel Bronze

Wegen ihrer Hilfsbereitschaft platzt ihr Traum! Dank einer starken Leistung befindet sich Elena Congost (36) im Paralympics-Marathon auf Bronzekurs. Doch wenige Meter vor der Ziellinie stürzt ihre Begleitperson. Die Spanierin will sofort helfen – und wird deswegen disqualifiziert!
Phillip Oldenburg

Paralympics enden mit glanzvoller Abschlussfeier

Elf Tage lang kämpften Para-Sportler aus aller Welt in und um Paris um Medaillen, schufen dabei Momente für die Ewigkeit. Krönender Abschluss der Spiele war eine glanzvolle Schlussfeier im Pariser Stade de France. "Bei den Spielen, die wir gemeinsam erlebt haben, ging es um Sport, es ging um Rekorde", sagte der Chef des Organisationskomitees, Tony Estanguet. "Aber vor allem war es eine von Begegnungen geprägte Geschichte. Die Art von außergewöhnlichen Begegnungen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen."

In der Arena in Frankreichs Hauptstadt waren fast 2000 Projektoren im Einsatz, 24 Künstler sorgten im Verlauf des Abends für die musikalische Begleitung. Eingeläutet wurde die Zeremonie von der französischen Sängerin Santa, die Johnny Hallydays Kultsong "Vivre pour le Meilleur" präsentierte. Ähnlich wie schon bei der Eröffnungsfeier auf der Avenue des Champs Élysées in Richtung der Place de La Concorde gab es eine Parade, die deutsche Flagge wurde von Rollstuhlfechter Maurice Schmidt und der sehbehinderten Schwimmerin Elena Semechin getragen. Beide hatten in Frankreichs Hauptstadt Gold gewonnen.

"Paris 2024 ist ganz einfach der neue Maßstab für die Paralympischen Spiele in jeder Hinsicht", sagte IPC-Präsident Andrew Parsons. Es seien "rekordbrechende" Tage gewesen, "die spektakulärsten Paralympischen Spiele aller Zeiten". Die Athleten hätten "unglaubliche Leistungen erbracht, der Sport war fantastisch". Frankreich sei durch die Spiele "zugänglicher und inklusiver als je zuvor. Das ist einfach unglaublich." Man müsse "das Momentum der Spiele nutzen, um die Welt um uns herum inklusiver zu machen".

Der Austragungsort der nächsten Paralympics im Jahr 2028 ist Los Angeles. Einen ersten Vorgeschmack erhielten die Zuschauer nach der Übergabe der paralympischen Flagge mit einem auf den Leinwänden gezeigten Einspieler. Anschließend erlosch die Flamme um kurz vor 22.00 Uhr. 
Die 17. Paralympischen Sommerspiele sind mit einer bunten Feier zu Ende gegangen.
Die 17. Paralympischen Sommerspiele sind mit einer bunten Feier zu Ende gegangen. . DPA Images
Der Austragungsort der nächsten Paralympics im Jahr 2028 ist Los Angeles.
Der Austragungsort der nächsten Paralympics im Jahr 2028 ist Los Angeles. DPA Images
Die Goldmedaillengewinner Elena Semechin und Maurice Schmidt trugen bei der Schlussfeier der Paralympics in Paris die deutsche Fahne.
Die Goldmedaillengewinner Elena Semechin und Maurice Schmidt trugen bei der Schlussfeier der Paralympics in Paris die deutsche Fahne. . DPA Images
Phillip Oldenburg

Behindertensportverband will Luke Mockridge nicht einladen 

 Die Empörung über die verhöhnende Aussage von Luke Mockridge über Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Paralympics ist groß. Der Comedian rudert mit einer Entschuldigung zurück – nimmt sogar eine vermeintliche Einladung an, die es allerdings gar nicht gibt. 
Phillip Oldenburg

Über Luke Mockridges Paralympics-Witze kann ER so gar nicht lachen

Eigentlich ist Martin Rütter für seine Expertise in Sachen Hund bekannt, doch wenn sich ein Mensch wie ein wildgewordenes Tier benimmt, dann muss der Hundeprofi einfach mal seine Meinung loswerden. Denn Luke Mockridges Witze über die Paralympics-Teilnehmer gehen Rütter einfach zu weit, wie im Video zu sehen ist. 
Phillip Oldenburg

Sprinterin widmet Bronzemedaille ihrem Sohn

Lindy Ave hat die Bronzemedaille im Sprint bei den Paralympics ihrem Sohn gewidmet. Jetzt fiebert die alleinerziehende Mutter dem Wiedersehen entgegen. 
Christian Nier

Historischer Goldmangel! Aber mehr Medaillen als in Tokio 

Die Gesamtzahl der Medaillen steigt wieder, dafür ist die Goldbilanz im Vergleich zu den Spielen in Tokio 2021 historisch schlecht. Zumindest der Abwärtstrend in der Gesamtzahl der Medaillen wurde damit gestoppt, doch es fehlten die großen Triumphe. Mit lediglich zehn Goldmedaillen erlebte der DBS einen historischen Tiefpunkt. 
Nach Position zwölf in Tokio wurden auch in Paris mit Rang elf die anvisierten Top Ten im Medaillenspiegel knapp verfehlt, dennoch fiel das Fazit von offizieller Seite eher positiv aus. „Wir stehen gut da", betonte Chef de Mission Karl Quade. Es sei das Wichtigste, „dass wir den sogenannten Abwärtstrend der letzten Paralympischen Spiele jetzt erstmalig umgedreht haben und mit der Aufwärtsschleife begonnen haben", sagte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher.
Mit insgesamt 49 Medaillen wurde die Gesamtausbeute von Tokio leicht verbessert, dennoch ist es die zweitniedrigste Zahl seit der Wiedervereinigung. Die Erfolgserlebnisse verteilten sich diesmal breiter. Während es in Tokio nur in acht Sportarten Medaillen gab, sind es diesmal 13. Nur in fünf Sportarten mit deutscher Beteiligung reichte es nicht fürs Podest.
 "Wir können zufrieden sein. Wir sind stolz auf das Erreichte", betonte Beucher: "Das Ende von Paris ist der Anfang von Los Angeles."
Christian Nier

Bronze-Hattrick am Schlusstag!

Die deutsche Fahnenträgerin Edina Müller, Anja Adler und Felicia Laberer haben am Schlusstag für die drei letzten deutschen Medaillen gesorgt. Tokio-Siegerin Müller paddelte im Finale der Startklasse KL1 über die 200 m wie Adler in der Klasse KL2 und Laberer in der Klasse K3 auf Rang drei.
Christian Nier

„Extrem frustrierend": Prothesen-Star Streng verliert Silber

Der Kurvenlauf hat Prothesen-Sprinter Felix Streng die Silbermedaille gekostet. Dreimal übertrat der 29-Jährige im 200-Meter-Finale die Linie seiner Bahn. Auch wenn der in London lebende Leichtathlet als Zweiter ins Ziel kam - Edelmetall verlor er umgehend aufgrund der folgerichtigen Disqualifikation. „Das ist extrem frustrierend. Ich habe es noch gar nicht richtig gefasst", sagte Streng nach seinem Rennen.
Gemeinsam mit Sieger Isidro Guity Guity aus Costa Rica hatte Streng einen deutlichen Vorsprung. Daher war der Übertritt noch ärgerlicher. „Es ist eigentlich das, was mir als Athlet nicht passieren darf", schimpfte er. „Es war eine Fingerbreite. Es wäre überhaupt nicht nötig gewesen. Wir waren so weit vorne weg. Da hätte ich nicht um jeden Zentimeter kämpfen müssen."
Im Ziel jubelte er über Silber. „Das ist ganz schön makaber, da habe ich schon gefeiert", sagte Streng. „Und dann kam die Disqualifikation, alles ist weg. Wir haben so viel Arbeit in dieses Jahr reingesteckt und gehen jetzt so aus dem Stadion heraus."
Mit einer Bronzemedaille über die 100 Meter reist Streng nun wieder in seine Wahlheimat nach England. 2016 waren es in Rio de Janeiro noch einmal Gold und zweimal Bronze. In Tokio vor drei Jahren erlief er Gold und Silber.
Manuel Lippert

Bronze nach Babypause!

Sprinterin Lindy Ave ist bei den Paralympics in Paris über die 400 m zu Bronze gelaufen. Die 26-Jährige aus Neubrandenburg, die ein Jahr nach ihrer Goldmedaille in Tokio Mutter geworden war und bis Mai auf internationaler Ebene pausiert hatte, kam im Finale der Klasse T38 über die Stadionrunde in 1:00,37 Minuten auf Rang drei. 

Nur Karen Tatiana Palomeque Moreno aus Kolumbien in Weltrekordzeit (58,67 Sekunden) und die Ungarin Luca Ekler (59,38) waren schneller als Ave.

Für Ave ist es die insgesamt dritte Medaille bei Sommerspielen. In Japan war sie neben ihrem Triumph über die 400 m über die 100 m zu Bronze gesprintet. Im Jahr darauf ging Ave in eine Babypause. Nach ihrer Rückkehr holte die mit einer Cerebralparese antretende Ave bei der WM im Mai in Kobe den zweiten Platz.
Manuel Lippert

Streng springt zu Silber

Prothesensprinter Felix Streng hat die Silbermedaille über die 200 m gewonnen. Der 29-Jährige musste sich im Finale der Startklasse T64 der Unterschenkelamputierten im Stade de France in der Saisonbestleistung von 21,86 Sekunden nur Sherman Isidro Guity Guity (21,32) geschlagen geben. Der 100-Meter-Sieger aus Costa Rica lief paralympischen Rekord.
Bronze ging vor fast 77.000 Zuschauern an Levi Vloet (22,47) aus den Niederlanden.

Streng bescherte der deutschen Leichtathletik die achte Medaille. So wenige gab es für Deutschland in der Geschichte der Spiele noch nie gegeben. Erst in Tokio hatten die Deutschen mit 15 Mal Edelmetall einen Negativrekord aufgestellt. Einzig Weitspringer Markus Rehm holte Gold. Am Sonntag stehen noch die abschließenden Marathon-Wettbewerbe an.
Manuel Lippert

Mockridge kriecht zu Kreuze

Nach seinen hämischen Bemerkungen über Para-Sportler hat sich Komiker Luke Mockridge entschuldigt. „Selbstverständlich war es nie meine Absicht, Menschen mit Behinderung ins Lächerliche zu ziehen – besonders während dieser großartigen Paralympischen Spiele“, schrieb Mockridge auf seinem Instagram-Kanal. „Aus meiner eigenen Erfahrung bei der Arbeit mit behinderten Menschen habe ich immer einen scharfen, schwarzen Humor erlebt, den ich gefeiert habe. Dass es mir nicht gelungen ist, das richtig zu vermitteln, und dass ich Menschen verletzt habe, tut mir wirklich leid“, schrieb Mockridge weiter. „Es fuckt mich auch ab, dass Medien zum Ende dieser Paralympischen Spiele mehr über mich sprechen und nicht über das Turnier.“

Der Deutsche Behindertesportverband hatte sich auf dpa-Anfrage ebenfalls geäußert und Mockridge zur Sensibilisierung eine Einladung ausgesprochen. Diese nehme er „sehr gerne an“, so Mockridge. Er freue sich „auf den Perspektivwechsel und darauf, aktiv zu lernen. Comedy und Sport sollen Spaß machen – immer! Heute hat das nicht geklappt, und das geht auf meinen Deckel“, hieß es in seinem Statement abschließend.
Luke Mockridge on Instagram: "Diese Nummer aus meiner letzten Tour bezieht sich auf den viral gegangenen Clip. Selbstverständlich war es nie meine Absicht, Menschen mit Behinderung ins Lächerliche zu ziehen – besonders während dieser großartigen Paralympischen Spiele. Die Jokes habe ich gemeinsam mit einem paralympischen Sportler und Comedian erarbeitet, um darauf aufmerksam zu machen, dass Mitleid oft die schlimmste Form der Ausgrenzung ist. Der Zuspruch – gerade von Menschen mit Behinderungen – war enorm und durchweg positiv. Ja, das ist subjektiv, und ja, das wird im kurzen Trailer-Clip nicht deutlich. Klar ist auch: Gags, die man erklären muss, sind handwerklich nicht gut. Aus meiner eigenen Erfahrung bei der Arbeit mit behinderten Menschen habe ich immer einen scharfen, schwarzen Humor erlebt, den ich gefeiert habe. Dass es mir nicht gelungen ist, das richtig zu vermitteln, und dass ich Menschen verletzt habe, tut mir wirklich leid. Es fuckt mich auch ab, dass Medien zum Ende dieser Paralympischen Spiele mehr über mich sprechen und nicht über das Turnier. Die Einladung des Deutschen Behindertensportverbands nehme ich sehr gerne an und freue mich auf den Perspektivwechsel und darauf, aktiv zu lernen. Comedy und Sport sollen Spaß machen – immer! Heute hat das nicht geklappt, und das geht auf meinen Deckel! Luke"
3,216 likes, 1,846 comments - thereallukemockridge on September 7, 2024: "Diese Nummer aus meiner letzten Tour bezieht sich auf den viral gegangenen Clip. Selbstverständlich war es nie meine Absicht, Menschen mit Behinderung ins Lächerliche zu ziehen – besonders während dieser großartigen Paralympischen Spiele. Die Jokes habe ich gemeinsam mit einem paralympischen Sportler und Comedian erarbeitet, um darauf aufmerksam zu machen, dass Mitleid oft die schlimmste Form der Ausgrenzung ist. Der Zuspruch – gerade von Menschen mit Behinderungen – war enorm und durchweg positiv. Ja, das ist subjektiv, und ja, das wird im kurzen Trailer-Clip nicht deutlich. Klar ist auch: Gags, die man erklären muss, sind handwerklich nicht gut. Aus meiner eigenen Erfahrung bei der Arbeit mit behinderten Menschen habe ich immer einen scharfen, schwarzen Humor erlebt, den ich gefeiert habe. Dass es mir nicht gelungen ist, das richtig zu vermitteln, und dass ich Menschen verletzt habe, tut mir wirklich leid. Es fuckt mich auch ab, dass Medien zum Ende dieser Paralympischen Spiele mehr über mich sprechen und nicht über das Turnier. Die Einladung des Deutschen Behindertensportverbands nehme ich sehr gerne an und freue mich auf den Perspektivwechsel und darauf, aktiv zu lernen. Comedy und Sport sollen Spaß machen – immer! Heute hat das nicht geklappt, und das geht auf meinen Deckel! Luke".
thereallukemockridge, instagram.com
Manuel Lippert

Zehnte Medaille für die Schwimmer

Gina Böttcher hat zum Abschluss der Schwimm-Wettkämpfe bei den Spielen in Paris ihre erste Paralympics-Medaille geholt. Die 23-Jährige schwamm in der Startklasse S4 über 50 m Rücken zu Silber und feierte in 51,40 Sekunden den größten Erfolg ihrer Karriere. Lediglich Alexandra Stamatopolou (50,12) war schneller, Böttchers Teamkollegin Tanja Scholz hatte ihren Start kurzfristig wegen Krankheit absagen müssen.

Für die deutschen Schwimmer war es in der Arena la Defense die zehnte Medaille. Insgesamt gab es viermal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze. Eine höhere Gesamtzahl der Medaillen gab es zuletzt in London (2012) mit zwölfmal Edelmetall, eine bessere Goldausbeute gab es zuletzt 2004 in Athen mit fünf.
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