20 Jahre nach der letzten WM in der Soers feiert die deutsche Dressur-Equipe um Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth eine goldene Rückkehr nach Aachen. Lachend und scherzend fuhren die deutschen Weltmeister in einer Kutsche über den heiligen Rasen der Aachener Soers, dann präsentierten die Dressurreiter um Ikone Isabell Werth ihre Goldmedaillen stolz dem jubelnden Publikum. Werth, 20 Jahre nach dem letzten Mannschaftsgold bei einer WM im Reitsport-Mekka wieder ganz oben auf dem Podium, lobte begeistert: "Ich freue mich sehr. Wir haben eine super Mannschaftsleistung hingelegt."
Sie hat es wieder getan. Isabell Werth reitet mit dem deutschen Dressur-Team dominant und elegant zum WM-Titel.
"Es hat sich fantastisch angefühlt. Die letzte Mittellinie war nochmal Gänsehaut. Es war ganz besonders."
Bereits vor dem Auftritt der erfolgreichsten Dressur-Reiterin der Geschichte dominiert das Deutsche Team den Wettkampf. Isabell Werth und ihre Erfolgsstute Wendy veredeln am Ende die Leistung. Zweiter wird Großbrittanien und dritter Dänemark. Für die 57-Jährige ist es der insgesamt zehnte WM-Titel. Aber ein ganz besonderer: Bereits 2006 gab es bei der letzten WM-Ausgabe in Aachen etwas zu feiern.
"Es ist einfach großartig, wenn ich bedenke vor 20 Jahren haben wir hier auch eine Goldmedaille geholt. Da ist ja schon ein bisschen was passiert in der Zwischenzeit."
Unter anderem auch diverse Olympiasiege. Ist da ein Sieg in Aachen überhaupt noch etwas besonderes?
"Natürlich. Aachen bekommt immer einen Ehrenplatz."
Die nächsten Medaillen könnten bereits morgen folgen. Denn für Isabell Werth und das Deutsche Team ist die WM in Aachen noch lange nicht vorbei.