Der Traum platzt in MiamiWM-Schiedsrichter Omar Artan wird in den USA abgewiesen!

Omar Artan hätte als erster somalischer Schiedsrichter WM-Spiele leiten sollen. Doch die US-Behörden verwehren dem Referee trotz eines Visums den Zugang zum Land. In seiner Heimat zeigt man sich verärgert.
Er sollte Spiele der anstehenden Fußball-WM leiten - doch bei seinem Versuch, in das Co-Gastgeberland USA einzureisen, ist der somalische Schiedsrichter Omar Artan gescheitert. Wie ein Vertreter des somalischen Sportministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte, sei Artan die Einreise am Miami International Airport verweigert worden.
Die Gründe hierfür sind nicht bekannt. Jedoch gehört Somalia zu jenen Ländern, die auf einer von der Regierung unter Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseverbotsliste stehen. Artan war über Kenia und die Türkei in Richtung USA gereist.
Wie Ciise Aden Abshir, leitender Berater des somalischen Ministeriums für Jugend und Sport und ehemaliger Kapitän der Nationalmannschaft, gegenüber AFP sagte, habe Artan ein gültiges Visum für die USA gehabt. Er sei nun nach Istanbul zurückgeflogen.
„Ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten zu verweigern und ihn daran zu hindern, geplante Spiele zu leiten, schadet nicht nur ihm persönlich, sondern untergräbt auch das Bekenntnis des Fußballs zu Fairness, Leistung und dem Geist des Fairplay“, sagte Abshir.
Von den US-Behörden gibt es bisher keine Stellungnahme zu dem Vorfall. Auch der Fußball-Weltverband FIFA äußerte sich nicht.
Artan hätte als erster Referee seines Landes bei einer WM zum Einsatz kommen sollen. Der 34-Jährige gehört zu den 52 Schiedsrichtern, die vom Weltverband FIFA für die WM in den USA, Mexiko und Kanada nominiert worden waren. Das Turnier beginnt am Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika.
Verwendete Quellen: lme/sid


