Athleten bangen um kostenlosen Kondom-Nachschub Oh, oh, Olympia! Sportler brauchen tausende Kondome in drei Tagen auf!

Fünf Kondome in den Farben der oylmpischen Ringe (Symbolfoto)
Fünf Kondome in den Farben der oylmpischen Ringe (Symbolfoto)
picture-alliance/ dpa/dpaweb | epa Adrian Bradshaw

Medaillen gibt es noch reichlich, Gummis nicht mehr!
Im olympischen Dorf von Cortina d’Ampezzo sind offenbar bereits vor der Hälfte der Winterspiele die Gratis-Kondome ausgegangen. Die mehreren Tausend Präservative mit dem Olympia-Logo, die für die Sportlerinnen und Sportler zur Verfügung gestellt wurden, seien alle weg, meldete die Tageszeitung „La Stampa“.

„Sie haben uns versprochen, dass noch mehr kommen werden”

Unklar sei, ob es Nachschub geben wird, so das Blatt weiter. Insgesamt sind bei den Winterspielen, die noch bis zum 22. Februar dauern, etwa 2.900 Athletinnen und Athleten am Start.

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Bei Sommer- und Winterspielen ist es mittlerweile Standard, dass für die Athleten in den olympischen Dörfern Kondome bereitliegen. Zum ersten Mal wurde dies 1988 bei den Sommerspielen im südkoreanischen Seoul praktiziert. Bei den Spielen 2024 in Paris sollen es etwa 300.000 gewesen sein. Auch jetzt bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo waren wieder Verhütungsmittel zu haben – offenbar jedoch nicht in ausreichenden Mengen.

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Die „Stampa“ zitierte einen Sportler, der namentlich nicht genannt werden wollte, mit den Worten: „Die Vorräte waren in nur drei Tagen weg. Sie haben uns versprochen, dass noch mehr kommen werden. Aber wer weiß, wann?“ Ob es im olympischen Dorf in Mailand noch Kondome gibt, ließ sich auf die Schnelle nicht klären. Dort ist auf den Packungen neben den olympischen Ringen auch das Logo der Region Lombardei aufgedruckt. (dpa)