Ex-Schwimm-Queen Britta Steffen„Jetzt habe ich ein goldenes Kind an der Seite”

SIE schwimmt auf einer Welle des Glücks!
Im April ist Ex-Schwimm-Queen Britta Steffen (40) zum zweiten Mal Mama eines Jungen geworden. RTL verrät sie, was sich im Vergleich zum ersten Kind geändert hat und zieht einen spannenden Vergleich.
Wir erreichen die Ex-Schwimmerin, die 2008 in Peking zweimal zu olympischem Gold schwamm, im Café. Gut gelaunt, plaudert sie über ihr Familien-Glück und Sohn Lennox-Frederik. Steffen: „Lennox heißt der Ruhige und ich habe mir gewünscht, dass das Programm wird - und es ist Programm.“ Sie führt aus: „Der Kleine ist richtig toll, lässt mich nachts ruhig schlafen. Er schläft mit seinen drei Monaten schon sechs Stunden durch. Das war beim Ersten nicht ganz so, da hat er mich alle zwei Stunden geweckt, weil er Hunger hatte.“
2017 bringt sie Sohn Quentin zur Welt. Nun freut sie sich mit ihrem Partner Lorenz Ackermann noch mal über das große Baby-Glück. „Es macht richtig viel Spaß, mit Kind Nummer zwei und mit meinen 40 Jahren genieße ich das vollends. Ich bin spät Olympiasiegerin geworden und habe nun noch mal spätes Mutter-Glück. Ich bin sehr dankbar.“
Was sie meint: „Erst“ mit Mitte 20 gewann sie ihre beiden Goldmedaillen bei Olympia.
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„Das ist ein bisschen wie beim Schwimmen...”
Vielleicht macht das Mama-Sein auch deshalb so viel Spaß, weil sie inzwischen weiß, worauf es als Mutter ankommt. Dabei zieht sie einen spannenden Vergleich zu ihrer herausragenden Schwimm-Karriere. Steffen: „Beim Zweiten weiß man dann auch, wie es funktioniert. Das ist ein bisschen wie beim Schwimmen: Ich habe mich immer auf die schwierigsten Situationen vorbereitet - am Ende habe ich das alles nicht gebraucht, weil alles funktioniert hat und so ist bei ihm auch. Jetzt habe ich ein goldenes Kind an der Seite.“
Übrigens: Nach ihrer aktiven Karriere arbeitet Steffen am Olympiastützpunkt Berlin als Laufbahnberaterin. Dabei geht’s vor allem um das Leben nach der aktiven Karriere oder wenn es auf dem Weg zum großen Erfolg hakt. Steffen erläutert: „Olympiasieger werden ist das eine, doch Studium und Ausbildung sind auch wichtig. Und wenn das geklärt ist, kann man als Athlet zugleich viel lockerer am Startblock stehen. Wenn du weißt: Das hier ist mein größtes Talent, aber ich habe auch noch andere Fähigkeiten und egal, wie es kommt, ich kann damit umgehen.”
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Wer weiß, vielleicht tritt Lennox-Frederik in die Fußstapfen seiner Mama und holt irgendwann ebenfalls Schwimm-Gold. Mit der nötigen Ruhe natürlich...
































