Peinlicher Moment beim „Perfekten Dinner“Wie unangenehm! Kilian begeht ein echtes Gastgeber-No-Go
Zwei dürfen schon essen, zwei schauen noch auf leere Teller.
Bei Kilian läuft der Hauptgang alles andere als perfekt. Seine Gäste versuchen, den unangenehmen Moment charmant zu überspielen.
Zwei dürfen essen – zwei müssen zuschauen

Beim „Perfekten Dinner“ sollen im Idealfall alle Gäste gleichzeitig glücklich sein. Bei Kilian in Zürich klappt das am Donnerstag allerdings nur zur Hälfte: Zwei seiner Mitstreiter bekommen bereits ihren Hauptgang serviert – die anderen beiden müssen warten. Eine Situation, die wohl jedem Gastgeber die Schweißperlen auf die Stirn treiben würde.
Dabei startet Kilian durchaus selbstbewusst in seinen Dinner-Tag. Der 31-jährige Pflegefachmann lebt mit seinem Freund Kai in Winterthur und empfängt das Kamerateam in einer großzügigen Wohnung im Industrial-Look. Besonders stolz ist er auf seine Terrasse – und auch beim Menü hat sich der Hobbykoch einiges vorgenommen.
Unter dem Motto „Chrüsi Müsi – von der EU nach Amerika zurück in die Schweiz“ schickt Kilian seine Gäste kulinarisch auf Reisen. Nach „französischer Rohkost“ als Vorspeise folgt als Hauptgang „deutsche Schweineküche“, kombiniert mit Reis und Gemüse.

Die Gäste versuchen, den Fauxpas zu überspielen
Als die Teller auf den Tisch kommen, sind zunächst nur zwei Gäste versorgt. Die anderen beiden sitzen ohne Hauptgang da. Eigentlich ein ziemliches No-Go bei einem Dinnerabend: Sollen die Glücklichen schon anfangen und vor den anderen essen? Oder lieber warten und riskieren, dass ihr Essen kalt wird?
Kilians Gäste entscheiden sich für die diplomatische Variante. Statt aus der Situation ein großes Drama zu machen, versuchen sie, die Wartezeit locker zu überspielen. Schließlich soll der Abend nicht wegen ein paar Minuten ins Wanken geraten.
Und Kilian hat ohnehin noch genug zu tun. Seine Café-de-Paris-Sauce macht nicht ganz das, was sie soll. Auch Reis kann bekanntlich erstaunlich viel Aufmerksamkeit verlangen, wenn er genau im richtigen Moment und mit der gewünschten Konsistenz auf dem Teller landen soll.
Immerhin kommt geschmacklich versöhnliches Feedback: Gerade die Würze und Cremigkeit des Reises können punkten. So wird aus der etwas unangenehmen Wartepartie am Ende kein großes Dinner-Drama.
Streaming-Tipp: Diese sehr toleranten Gäste sind einzigartig und deshalb sollte man sich den Dinner-Abend auch auf RTL+ ansehen.
Kann Kilian den holprigen Hauptgang vergessen machen?
Zum Abschluss führt Kilians kulinarische Reise über Amerika zurück in die Schweiz. Blueberry Cheesecake und Schokoladenmousse sollen dafür sorgen, dass seinen Gästen vor allem der süße Abschluss in Erinnerung bleibt – und weniger die Frage, warum zwei von ihnen beim Hauptgang erst einmal nur zuschauen durften.
Ob die Runde über Kilians kleinen Gastgeber-Fauxpas tatsächlich hinwegsehen kann und wie viele Punkte er für sein „Chrüsi Müsi“ bekommt, zeigt sich allerdings erst bei der abschließenden Punktevergabe.

































