Unglücksursache ist noch unklarZwei Tote bei Flugzeugabsturz nahe Hürtgenwald

von Sabrina Stander

Am Dienstagnachmittag (14.04.) ist ein Kleinflugzeug nahe Hürtgenwald (Kreis Düren) in ein Waldgebiet abgestürzt. Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät. Dennoch: Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei waren schnell vor Ort und sicherten die Absturzstelle. Auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Ermittlungen aufgenommen.

Absturz im Waldgebiet

Gestartet ist das Kleinflugzeug vom Flugplatz Aachen-Merzbrück. Anschließend drehte es offenbar mehrere Runden über der Region, bevor es in der Gemeinde Hürtgenwald nahe der Wehebachtalsperre abstürzte. In der Maschine saßen ein 56-jähriger Fluglehrer aus Lohmar und ein 22-jähriger Flugschüler aus Mönchengladbach. Wanderer entdeckten das Wrack im Wald und setzten den Notruf ab. Nach ersten Informationen handelt es sich um eine Extra 330LX - ein Sport- und Kunstflugzeug. Ein Brand entstand offenbar nicht.

Einsatz und Ermittlungen

Die Polizei und die Feuerwehr sperrten die Absturzstelle weiträumig ab und sicherten den Bereich. Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben noch am Dienstag (14.04.) mit der Spurensicherung und der Auswertung vor Ort begonnen. Warum es zu dem Absturz kam, ist weiterhin unklar. Die Ermittler prüfen mögliche Ursachen wie technischen Defekt, Pilotenfehler oder äußere Einflüsse. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass das Flugzeug möglicherweise Baumkronen gestreift hat. Ein abschließender Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung kann bis zu einem Jahr dauern.