Bereits mehrere Tiere verletzt – PETA setzt Belohnung ausTierquälerei am Kemnader See - Unbekannter schießt vermutlich mit Armbrust auf Kanadagänse
Mehrere Kanadagänse sind am Kemnader See zwischen Bochum und Witten offenbar gezielt beschossen worden. Ein Tier starb, weitere wurden schwer verletzt. Die Polizei ermittelt.
Ehrenamtliche Tierschützerin rettet verletzte Gänse
Drei Kanadagänse haben den Angriff nur knapp überlebt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden sie wohl mit Bolzen aus einer Armbrust beschossen. Ein weiteres Tier erlag seinen Verletzungen. Entdeckt wurden die verletzten Gänse von der ehrenamtlichen Tierschützerin Sabreena Wiets. Gemeinsam mit ihrer Tochter war sie am Kemnader See unterwegs, als ihr eine regungslos wirkende Gans auffiel. Bei genauerem Hinsehen entdeckte sie einen Bolzen im Brustbereich des Tieres. Sie sicherte die verletzte Gans sofort und verständigte Polizei sowie ihr Tierschutz-Team vom Verein „Aktiv für Tiere – Tauben- und Wasservogelhilfe.”
Schon mehrere Vorfälle
Seit Anfang Juni häufen sich die Fälle. Nach aktuellem Stand sollen bereits zehn Gänse am Kemnader See verletzt worden sein. Der Polizei liegen mehrere Anzeigen vor. Ob alle Tiere mit Armbrustbolzen beschossen wurden und ob die Fälle zusammenhängen, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
PETA setzt Belohnung aus
Für Sabreena Wiets ist der Fall besonders erschütternd. Sie befürchtet, dass von dem Täter nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen eine Gefahr ausgehen könnte. Der Kemnader See sei ein stark frequentiertes Naherholungsgebiet, in dem sich täglich zahlreiche Spaziergänger, Radfahrer und Familien aufhalten. Um den Täter zu finden, hat die Tierrechtsorganisation PETA eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise ausgelobt. Wer ein verletztes Tier entdeckt, sollte nach Angaben der Tierschützer möglichst umgehend die Polizei und eine Tierschutzorganisation informieren.

































