Eigene Bungee-Vorrichtung gebautSprung in den Tod! 21-Jährige stirbt nach Bungee-Unglück in Warstein

von Klaus Felder und Anne Tafferner

Tragisches Unglück in Warstein (Kreis Soest). Eine junge Frau ist am Samstag (10.10.) bei einem Bungee-Sprung gestorben. Die Vorrichtung dafür soll selbst gebaut gewesen sein.

Erster Sprung klappte noch

An einem Seil sollte es in die Tiefe gehen. Stattdessen prallte eine junge Frau gegen eine Felswand in einem stillgelegten Steinbruch in Warstein. Die 21-jährige Ukrainerin starb in knapp 15 Metern Höhe. Die Frau war aus Sachsen-Anhalt angereist. Zusammen mit fünf Begleitern aus NRW kam sie am Wochenende in das Klettergebiet. Dann sollen sie sich eine eigene Vorrichtung für Bungee-Sprünge gebaut haben. Bei einem 34-Jährigen aus Siegen funktionierte sie noch. Die 21-Jährige knallt aber gegen den Felsen.

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Anzeichen für ein Fremdverschulden gibt es nicht. Deswegen liegt auch keine Straftat vor. Wie genau es zu dem tödlichen Aufprall kommen konnte, ermittelt die Polizei. Die fünf Begleiter der Frau blieben unverletzt. Sie wurden durch Notfallseelsorger betreut.