65-Jähriger weinte und sammelte tausende Fans Spendenaktion für „Frikadellen-Freddy“ – ehemaliger Schulbusfahrer leidet an Nervenkrankheit

von Martin Breunig

Ein Schulbusfahrer aus Witten wird von allen nur „Frikadellen-Freddy“ genannt. Durch ein Video im Netz ist er berühmt geworden, denn er weinte als sein Lieblings-Imbiss dicht machte. Jetzt leidet der 65-Jährige an einer unheilbaren Nervenkrankheit und kann seinen dringend benötigten elektrischen Rollstuhl nicht bezahlen. Ein Frikadellen-Verkauf soll ihm jetzt helfen.

„Frikadellen-Freddy“ benötigt einen Spezial-Rollstuhl 

„Frikadellen-Freddy“ konnte es gar nicht fassen. Sein Lieblingsimbiss der Frikadellen König hat am Freitag (27.03.) nur für ihn noch einmal geöffnet. Eigentlich ist der Laden seit vergangenem Jahr geschlossen. Mit dem Frikadellen-Freitag sammelt der ehemalige Buden-Chef Spenden für seinen Ex-Stammgast. Detlef Külpmann, so der richtige Name von „Frikadellen-Freddy“, leidet an einer unheilbaren Nervenkrankheit. Der frühere Schulbusfahrer ist dringend auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen.

Brutzeln für den guten Zweck

Doch dem 65-Jährigen fehlt das Geld. Rund 8.000 Euro kostet das Gefährt. Die Krankenkasse, so sagt er, zahle nur einen Teil. Durch einen privaten Spendenaufruf hat er auch schon etwas zusammenbekommen. Seit seinem Video, in dem er bitterlich weint, weil sein Lieblingsimbiss dicht macht, hat er tausende Fans im Netz. Uwe Gambalat ist der Mann hinter den Frikadellen. Er und seine Frau brutzelten am Freitag (27.03.) nur für den guten Zweck.

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

„Frikadellen-Freddy“-Fans futtern 400 Buletten

Es futterten viele „Frikadellen-Freddy“-Fans um ihn zu unterstützen. Die leckeren Fleischklöpse und die Spendenaktion kamen gut an. Nach dem Motto: Der Ruhrpott hilft und wenn‘s dann auch noch schmeckt, umso besser. 400 Buletten gingen über die Theke. Der Preis: 3,50 Euro mit Brötchen.

Spendenaktion ist ein voller Erfolg

Am Ende des Frikadellen-Freitags gab es gute Nachrichten. Durch den Verkauf und zusätzliche Spenden vor Ort sind 2.400 Euro zusammengekommen. Das reicht, jetzt kann der elektrische Rollstuhl bestellt werden.