Politik in ErklärungsnotRekordtief! Deutschland bei Pisa-Studie so schlecht wie nie
Am Dienstag (08.09.) sind die Ergebnisse der neuen Pisa-Studie vorgestellt worden: Die Schüler in Deutschland schnitten so schlecht ab wie nie zuvor. Das Leistungsniveau ist auf einen historischen Tiefstand gesunken. Das leidige Thema setzt den Lehrern immer mehr zu, und auch die Politik kommt in Erklärungsnot.
Großer Anteil ohne Kompetenzen
Jedem dritten Jugendlichen fehlten hierzulande grundlegende Kenntnisse im Lesen und in Mathematik. Jedem Vierten in Naturwissenschaften. Das zeigte die internationale Vergleichsstudie Pisa der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Für die Lehrer wird es immer schwieriger, diese Defizite im Unterricht aufzufangen.
Studie mit weltweitem Vergleich
Rund 6.700 Teenager im Alter von 15 Jahren wurden bei uns getestet. Weltweit machten mehr als 90 Länder mit. Deutschland liege laut Studienmacher zwar im Durchschnitt, der Negativtrend sei hier aber besonders auffällig. Grund für das schlechte Abschneiden sei nicht nur die Zuwanderung. Auch der Umgang mit sozialen Medien, so NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU). Die soziale Herkunft spiele eine größere Rolle als der Migrationshintergrund.
Keine Überraschung für die NRW-Opposition
Kritik an Fellers Politik in Nordrhein-Westfalen kommt von der Opposition. Für Jochen Ott von der NRW-SPD sind die Ergebnisse keine Überraschung, sondern ein Versäumnis. Laut ihm braucht Deutschland eine Bildungsreform, um wieder zum Aufsteigerland zu werden. Die nächste Pisa-Testrunde ist für 2029 geplant.
































