Kult-Restaurant in Little TokyoRamen-Hype in Düsseldorf – alles fing mit einem Minijob an
Wer mittags durch Little Tokyo in Düsseldorf läuft, kennt die langen Schlangen vor Takumi. Die japanische Nudelsuppe Ramen ist dort längst Kult. Einer der Köpfe hinter dem Erfolg hat seine Karriere einst als Mini-Jobber begonnen.
Vom Japan-Urlaub direkt nach NRW
Eigentlich wollte Ryusuke Kaizaki nur für zwei Wochen nach Düsseldorf kommen. 2008 besuchte er gemeinsam mit seinen Eltern die Stadt. Doch weil der Familienhund plötzlich krank wurde und nicht mehr nach Japan einreisen durfte, blieb der inzwischen 43-Jährige in Nordrhein-Westfalen. Er bewarb sich bei Takumi – damals als einfacher Mitarbeiter. „Ich liebe Ramen, aber ich wusste nicht, wie man Ramen selber kocht“, erzählt Kaizaki.
Verantwortlich für 79 Filialen
Inzwischen ist aus dem früheren Mini-Jobber der Chef eines großen Franchise-Unternehmens geworden. Ryusuke Kaizaki verantwortet 79 Takumi-Filialen in Europa. Trotzdem kann er die Ramen-Suppe noch immer selbst zubereiten. „Das ist wie Skifahren, ich vergesse das nie“, sagt er. Besonders wichtig seien ihm motivierte Mitarbeiter und authentischer Geschmack wie in seiner Heimat Japan.
Schlangen vor dem Restaurant
Vor allem im Düsseldorfer Japanviertel ist Takumi längst ein Besuchermagnet. Schon vor der Öffnung warten viele Gäste auf freie Plätze. Eine Schüssel Ramen gibt es ab etwa 13 Euro. Besucher Chiara Ball war nach ihrem ersten Besuch begeistert: „Sie sind sehr, sehr lecker. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.“ Für Ryusuke Kaizaki ist die Nudelsuppe mehr als nur ein Trendgericht – sie ist ein Stück Heimat.

































