Missverständnis beim Anruf mit der PolizeiPfauen statt Frauen eingesperrt – skurriler Einsatz in Rees

von Patricia Brinkmann

Ein Mann aus Rees (Kreis Kleve) rief die Polizei. Er brauchte schnell Hilfe: Zwei Frauen seien in seinem Wintergarten eingesperrt. Klingt dramatisch, sofort rasten die Beamten los. Vor Ort gab es dann eine tierische Überraschung.

Pfauen statt Frauen

Auf frischer Tat ertappt: Über die Terrasse in Rees ging es rein - ganz leise am Sonntag (17.05.) in einen Wintergarten. Aber genau dabei wurden die beiden Täter erwischt, der Ausgang versperrt. Die Polizei kam. Aber statt Frauen fanden die Beamten Pfauen. Corinna Saccaro von der Polizei erklärt mit einem Augenzwinkern: „Bislang waren die Frauen noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten, also ganz unbescholtene Frauen, die wohl offensichtlich auch bislang noch nichts angestellt hatten.”

Einer noch auf der Flucht

Der Wintergarten-Besitzer aus Rees hatte die beiden Tiere eingesperrt. Vielleicht, um sie von weiteren Einbrüchen abzuhalten. Beim Anruf bei der Polizei hatte er aber wohl etwas undeutlich gesprochen. Statt „Pfauen” hatten die Beamten „Frauen” verstanden. Der tierische Polizeieinsatz war übrigens nur halberfolgreich. Das Weibchen ist hinter Gittern, das Männchen ist doch noch entwischt. Die Besitzerin hatte die zwei Vögel vor anderthalb Wochen gekauft. Grundsätzlich sind die beiden im Gehege. Aber ihre Tochter ließ sie frei - und zwar aus Versehen.