23.07.2026NRW kurz und kompakt

Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen in der Zusammenfassung unter anderem mit diesen Themen:

Baby aus Haus geworfen

Ein Mann aus Würselen bei Aachen sitzt in Untersuchungshaft. Er soll sein zwei Monate altes Baby in einem Autokindersitz vom Hausflur in Richtung Straße geworfen haben. Zeugen sagten aus, der Mann habe den Säugling danach aus dem Sitz genommen und geschüttelt. Sie wählten den Notruf. Das Kind kam ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe nicht. Laut Staatsanwaltschaft Aachen leben die Eltern getrennt.

Castor rollt nicht

In der Nacht zu Donnerstag (23.07.) sollte erneut Atommüll von Jülich nach Ahaus gebracht werden. Der geplante zehnte Castor-Transport wurde allerdings abgesagt. Es gab wohl einen technischen Defekt am Spezialfahrzeug. Deshalb ging es erst gar nicht los. Eine Gefahr habe nicht bestanden. Ein Transport in der Nacht zuvor war noch ohne Probleme verlaufen. Insgesamt müssen 152 Behälter mit Atommüll ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden.

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Einsatzkräfte im Visier

In Duisburg ist ein 37-Jährige nach einem Polizeieinsatz gestorben. Die Obduktion deutet auf Sauerstoffmangel hin. Außerdem stand der Mann offenbar unter Drogen. Er hatte am Wochenende in einer Wohnung randaliert und wurde gefesselt. Während des Einsatzes verlor der Mann das Bewusstsein und musste wiederbelebt werden. Er könnte beim Fesseln auf dem Bauch gelegen haben. Deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen sechs Polizisten und zwei Rettungskräfte.