21.07.2026NRW kurz und kompakt
Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen in der Zusammenfassung unter anderem mit diesen Themen:
Teenie-Terrorist im Visier
Davon gehen die Ermittler in Hamm aus. Ein 16-Jähriger soll dort einen Anschlag auf eine apostolische Kirche geplant haben. Das gab die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf am Dienstag (21.07.) bekannt. Sie ermittelt unter anderem gegen den Schüler wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Der Teenie soll sich schon seit Jahren radikalisieren. Der Deutsche wollte sich offenbar dem Dschihad anschließen, sollte davor aber einen Anschlag für den selbsternannten Islamischen Staat verüben. Der 16-Jährige sitzt bereits seit April in Haft.
Millionenstrafe nach Müllexplosion
Fünf Jahre nach der Explosion in der Sondermüllverbrennungsanlage in Leverkusen hat die zuständige Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen vier Mitarbeiter eingestellt. 2021 war auf dem Gelände ein Tank explodiert. Sieben Menschen starben. Schuld war zu warm gelagerter Müll aus Dänemark. Den Mitarbeitern fehlten aber wichtige Unterlagen zu Gefährlichkeit des Abfalls. Sie konnten das Unglück deshalb nicht kommen sehen.
Eigene Frau abgestochen
Ein 42-Jähriger steht seit Dienstag (21.07.) vor dem Hagener Landgericht. Dem Syrer wird heimtückischer Mord vorgeworfen. Er soll 15-mal auf seine Frau eingestochen haben, um zu zeigen, dass sie sein Besitz sei. Der Angeklagte ist offenbar Kokain abhängig und soll auch Drogen am Tattag konsumiert haben.

































