Ein Hauch Down Under in MitteleuropaNeues Känguru-Gehege im Krefelder Zoo eröffnet
Ein Stück Australien in Krefeld! Kängurus hüpfen seit Donnerstag (16.07.) durch ihr neues Zuhause im Zoo. Roter Sandstein und australische Pflanzen sorgen für ein echtes Down-Under-Gefühl.
Neue Anlage in Krefeld
Es ist nicht wirklich australisches Outback, aber dafür echter nordrhein-westfälischer Busch: Im Krefelder Zoo wurde das neue Zuhause von fünf grauen Riesenkängurus eröffnet. Demnächst kommen auch noch andere Artgenossen, wie Emus und Gelbfußfelskängurus.
Gehege wie in Australien
Roter Sandstein, Eukalyptus und Felsstrukturen, die an Down Under erinnern. Auf einer Fläche so groß wie acht Tennisplätze sollen es sich die Beuteltiere so richtig gut gehen lassen - inklusive Badebucht, geheimer Verstecke und viel Platz zum Hüpfen. Da macht selbst der Oberbürgermeister der Stadt Luftsprünge. „Der Zoo ist ja einer der Lieblingsorte der Menschen hier in der Stadt und auch in der Region sehr bekannt und er lebt davon, sich weiterzuentwickeln und deswegen ist es sehr wichtig, dass man die Anlagen immer auf den neuesten Stand bringt - auch für die Tiere“, sagt Frank Meyer (SPD).
Kosten mehr als eine Million Euro - fast nur durch Spenden
Fast anderthalb Jahre hat der Neubau gedauert. Kostenpunkt: Rund 1,1 Millionen Euro. Die Summe wurde fast vollständig gespendet. Aber es gibt auch Kritik: Für einige Tierschützer sind die Gehege in Zoos nicht groß genug und die Haltung damit nicht artgerecht. Das sieht der Krefelder Zoo anders. Er ist stolz auf seine neue Anlage, denn die ist deutlich größer als die Alte.

































