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Zoo Krefeld

Der Krefelder Zoo im Stadtteil Bockum beherbergt schon seit seiner Eröffnung 1938 eine Vielzahl von heimischen und exotischen Tieren.

Zoo Krefeld dpa bildfunk

Der Krefelder Zoo befindet sich im Stadtteil Bockum und beherbergt aktuell etwa 1.000 Tiere und über 160 Arten. Der Schwerpunkt des Zoos liegt auf tropischen Vögeln, Großkatzen und bis zum verheerenden Feuer im Affenhaus auch Menschenaffen. Neben verschiedenen Tiergehegen und -häusern gibt es im Krefelder Zoo ein Regenwaldhaus mit einem südamerikanischen Regenwald, in dem mehr als 400 Pflanzenarten zu finden sind, sowie ein Schmetterlingshaus und eine „Afrikasavanne”.

Die Eröffnung des Krefelder Zoos

Der Zoo öffnete am 22. Mai 1938 auf dem Gelände des Krefelder Grotenburgparks erstmals seine Tore. Der damalige Leiter des Naturkundlichen Museums, Heinrich Janßen, wurde zum ersten Zoodirektor ernannt. Zu Beginn verfügte der Krefelder Zoo über 100 vor allem einheimische Tierarten wie Dachse, Wölfe und Hirsche. Erst in den 1960er Jahren kamen exotischere Tiere wie Paviane, Pinguine und Löwen hinzu.

Der Zoo Krefeld startete 2007 das Projekt „affenBRUT”

Zusammen mit einer Agentur für Kunstvermittlung begann der Zoo Krefeld das sogenannte „affenBRUT”-Projekt, bei dem von Orang-Utans gemalte Bilder verkauft wurden. Die Erlöse der „Kunstwerke” investierte der Zoo Krefeld laut eigener Aussage in die Tierbeschäftigung. Gekauft wurden die Bilder unter anderem von Museen, Kunstsammlern, Künstlern, Biologen und Tierfreunden.

Das Feuer im Affenhaus des Krefelder Zoos

Das Affentropenhaus des Krefelder Zoos gab es seit 1975 und war damals das weltweit erste seiner Art. Der Zoo hielt hier unter anderem Flachlandgorillas, Orang-Utans und Schimpansen. In einem verheerenden Feuer in der Silvesternacht 2019/20 brannte das Affenhaus vollständig ab. Dabei starben über 30 Affen sowie einige Vögel und Flughunde. Einzig zwei Schimpansen namens Bally und Limbo konnten gerettet werden. Erst später wurde bekannt, dass einige der Tiere nach dem Brand getötet werden mussten, weil ihre Verletzungen zu gravierend waren.

Schuld am Feuer waren offenbar Himmelslaternen, die in der Silvesternacht nicht weit vom Zoo in Krefeld steigen gelassen wurden. Die mutmaßlichen Verursacherinnen des Brandes, eine Mutter und ihre beiden erwachsenen Töchter, meldeten sich daraufhin freiwillig bei der Polizei und zeigten Aussagen eines Ermittlers zufolge große Reue.