Vor einem Jahr starben mehr als 30 Affen

Brand in Krefelder Affenhaus: Angeklagte akzeptieren Strafe

Brand im Krefelder Zoo - die Angeklagten akzeptieren ihre Strafe.
Brand im Krefelder Zoo - die Angeklagten akzeptieren ihre Strafe.
© dpa, Andreas Drabben, drabben andreas tob gfh

14. Dezember 2020 - 13:10 Uhr

Es gibt wohl keine öffentliche Hauptverhandlung

Es waren schreckliche Bilder: Das Affenhaus im Krefelder Zoo brannte in der Neujahrsnacht lichterloh, mehr als 30 Affen, darunter acht Menschenaffen, starben in dem Feuer. Drei Frauen hatten sogenannte "Himmelslaternen" steigen lassen, um das neue Jahr zu begrüßen. Dass die Laternen das Affenhaus in Brand setzten, war auch für sie ein großer Schock. Nun haben die drei Frauen das Strafmaß akzeptiert, das heißt, es kommt wohl nicht zu einer öffentlichen Hauptverhandlung.

Himmelslaternen sind in Deutschland verboten

Wie die "Bild" berichtet, sind zwei der drei Angeklagten nun doch bereit, die Strafen von 9.000 Euro bzw. 1.800 Euro zu zahlen. Die dritte Frau sollte ebenfalls 9.000 Euro zahlen.

Zunächst hatten die Frauen Beschwerde gegen die Zahlungen eingelegt. Weil offenbar aber keine der drei eine Hauptverhandlung über sich ergehen lassen wollte, kam jetzt die Wende. Das Urteil wird damit rechtskräftig. In Deutschland ist es verboten, Himmelslaternen steigen zu lassen.

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