Ausgefallene Performances auf der BühneCosplay-Contest auf der Gamescom in Köln – 160 Stunden Arbeit für ein Kostüm
Von wegen nur was für Zocker: Auf der Gamescom in Köln sind am Samstag (29.08.) Kostümfans so richtig auf ihre Kosten gekommen. Dreißig sogenannte „Cosplayer“ sind beim „Cosplay-Contest“ gegeneinander angetreten. Eine bunte Show, bei der es vor allem um die aufwendig selbstgebastelten Kostüme geht.
Japanisches Kult-Hobby erobert Gamescom
Cosplay setzt sich aus den Worten „costume“ und „play“ zusammen und bedeutet ganz einfach: Kostümspiel. Das Ganze kommt ursprünglich aus Japan. Dabei tauchen Menschen tief in die Welt ihrer Lieblingscharaktere aus Film, Videospielen oder Comics ein. Die Gamescom ist für die Szene ein beliebter Treff - der Gewinn des Wettbewerbs: ein absoluter Ritterschlag. Bewerben durfte sich jeder ab 18 Jahren. Wichtig außerdem: 80 Prozent des Kostüms müssen selbst hergestellt sein.
Konkurrenz mit „Schmackes“
Aus rund 100 Bewerbern in diesem Jahr, haben es 30 in die Vorauswahl geschafft. Die Jury bewertet unter anderem: die Verarbeitung des Kostüms, die Materialien, das Make-up und natürlich den Unterhaltungsfaktor.
Dortmunderin holt zweiten Platz
Der große Abräumer des Abends ist ein 32-jähriger ITler aus Darmstadt. Sein Kostüm ist inspiriert von der Manga-Reihe „Attack on Titan“. Er nennt sich „Nils Beardfoot“ und bekommt für den ersten Platz 3.000 Euro Preisgeld. Platz 2 geht an Julie Ebben aus Dortmund - für ihr Kostüm der Firelady Azula aus „Avatar - Herr der Elemente“.






























