Bundeswirtschaftsministerin informiert sich über UnternehmenspläneBundeswirtschaftsministerin zu Gast bei der Deutz AG
Bei Deutz denken viele im Rheinland zuerst an den Kölner Stadtteil. Aber Deutz ist auch ein großer Motorenbauer. Das Unternehmen steigt stärker ins Rüstungsgeschäft ein und plant dafür die größte Übernahme seiner Geschichte. Die Firma will einen Hersteller von Militärfahrzeugen kaufen.
Deutz AG rüstet auf
Der Motorenbauer in Köln ist der älteste der Welt. Die Deutz AG rüstet auf, will stark auf den Verteidigungssektor setzen. Am Donnerstag (23.07.) schaute sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche das Kölner Unternehmen an:
„Wir müssen uns gegen Länder wie Russland verteidigen können. Und wir müssen innerhalb der NATO unseren Beitrag leisten, dass das die westliche Welt verteidigungsfähig bleibt. Wir verfügen über eine hohe industrielle Stärke, wir verfügen über Technologiekompetenz, wir verfügen über Risikokapital.“
Größter Deal der Geschichte
Vor Kurzem machte die Deutz AG ihren bisher größten Deal in der Unternehmensgeschichte. Sie wird für 1,6 Milliarden Euro die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft übernehmen. Die produziert, wartet und modernisiert militärische Fahrzeuge. Der Betrieb nutzt zum Beispiel auch den Panzer Leopard 1 als Basis und baut ihn für andere Zwecke um. Wie beispielsweise fürs Abschleppen. Katharina Krüger vom Vorstand Deutz AG erklärte: „Wir versuchen uns schon in den letzten vier Jahren deutlich breiter aufzustellen. Wir haben ja gestartet als die Engine Company, so war Deutz noch vor vier Jahren betitelt. Jetzt sind wir aber eher ein Industrieunternehmen, was in verschiedene Geschäftsbereiche geht, unter anderem eben in den Rüstungsbereich. Das ist natürlich ein Markt, wo wir viele Fähigkeiten haben, die wir einbringen können.“

































