Neue Studie veröffentlichtAggression im Straßenverkehr nimmt zu
Hupen, Pöbeln, Augen Rollen. Die Stimmung auf den Straßen ist oft mehr als angespannt. Bei vielen Autofahrern liegen die Nerven blank. Das bestätigt auch eine aktuelle Studie der Unfallforschung der Versicherer.
Viele Autofahrer haben kurze Lunte
Langsame Autofahrer, wildes überholen, hupende Hintermänner. Da platzt Vielen schon mal die Hutschnur. Die Menschen sind im Straßenverkehr aggressiver unterwegs, als noch vor drei Jahren. So zumindest die neue Studie der „Unfallforschung der Versicherer”. Laut der nehmen Frust und Wut zu. In Köln bestätigen am Montag (17.08.) einige, im Verkehr selbst schon mal aggro zu werden.
Laut der Studie nehmen Autofahrer zwar etwas mehr Rücksicht auf Radfahrer. Allerdings nehme ruppiges Verhalten bei Autofahrern untereinander zu. Drängeln, die Vorfahrt nehmen, Nötigung mit der Lichthupe - das gehört für mehr als die Hälfte der Befragten zum normalen Fahrstil. Auch bei Radfahrern nimmt aggressives Verhalten laut der Untersuchung zu.
Psychologe rät einfach mal zu Zählen
Sind wir also alle am Limit und deswegen so schnell reizbar im Verkehr? Für den Verkehrspsychologen Patrick Griese ist das ein weit verbreitetes Phänomen. Er hat einen Tipp, wie alle Menschen ihren Aggressionen entgegenwirken könnten. Einfach mal bis zehn zählen, und dann ist die eigene Frustration meist schon etwas abgesunken. Die Unfallforscher vermuten, dass die Aggression im Straßenverkehr in den kommenden Jahren sogar noch zunehmen wird.

































