Seenotretter im EinsatzAllein und orientierungslos auf hoher See! Erkrankter Segler (53) in Not

Die Seenotretter sind einem Einhandsegler zu Hilfe gekommen. (Symbolbild)
Die Seenotretter sind einem Einhandsegler zu Hilfe gekommen. (Symbolbild)
Helge Toben/dpa

Plötzlich weiß er nicht mehr, was passiert ist!
Ein 53-Jähriger erleidet allein auf seinem Boot in der Lübecker Bucht einen medizinischen Notfall. Er ist desorientiert, kann sich an die vergangenen Stunden nicht erinnern. Der Segler braucht dringend Hilfe.

Ehefrau setzt Notruf ab

Gegen 13.30 Uhr am Sonntagnachmittag (9. August) erreicht der Notruf seiner Ehefrau die Rettungsleitstelle See der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Zu diesem Zeitpunkt liegt der 53-Jährige mit seinem 8,5 Meter langen Segelboot rund neun Kilometer nordöstlich von Travemünde bei Groß Schwansee vor Anker.

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Sofort läuft das Seenotrettungsboot „Henrich Wuppesahl“ aus Neustadt aus. Die Crew ist eigentlich gerade auf dem Rückweg von einem anderen Einsatz.

Retter kämpfen gegen die Zeit

Auch Seenotretter aus Travemünde machen sich auf den Weg und bringen medizinische Unterstützung zur Einsatzstelle. Vor Ort übernehmen die Retter den erkrankten Mann und versorgen ihn direkt unter Deck. Er ist orientierungslos und kann sich an die letzten Stunden nicht mehr erinnern.

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Mit Höchstgeschwindigkeit geht es anschließend Richtung Travemünde, während ein Notarzt und ein Notfallsanitäter die Behandlung fortsetzen. An Land wartet bereits ein Rettungswagen und bringt den Einhandsegler in ein Krankenhaus. Über den aktuellen Zustand des Mannes ist nichts weiter bekannt.

Verwendete Quellen: Seenotretter