Sprengsatz „locker auf 20 Meter tödlich”Weltkriegsbombe zwischen Kartoffeln entdeckt

Das hätte auch schief gehen können!
Im niedersächsischen Ankum (Landkreis Osnabrück) liegt plötzlich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg zwischen frisch geernteten Kartoffeln auf einem Förderband. Zuvor fährt sie unbemerkt sogar noch durch die Kartoffel-Sortier- und Waschanlage.
Kartoffel entpuppt sich als Bombe
Eigentlich ist es ein gewöhnlicher Nachmittag in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Landkreis Osnabrück. Doch am Mittwoch (26. August) wird die Kartoffelernte plötzlich hochgefährlich. Denn auf einem Förderband entpuppt sich eine vermeintliche Knolle plötzlich als Bombe. „Wir haben das hier mit einer Splitterbombe zu tun, die locker auf 20 Meter tödlich ist”, ist Sprengmeister Christoph Coldewey überzeugt. „Bei der Zehn-Kilo-Bombe handelt es sich um 1,2 Kilo Sprengstoff – brisanter Sprengstoff. Da ist absolut kein Spaß mit.”
Mit Knollen sortiert und gewaschen
Eine Erntemaschine sammelt das Kampfmittel zuvor wohl zusammen mit den Knollen und Erde von einem Feld in Alfhausen auf. Von dort geht es weiter zu einem rund zehn Kilometer entferntem Kartoffelbetrieb nach Ankum – und dort gemeinsam mit den Knollen durch die Sortier- und Waschanlage. Erst auf einem Förderband bemerken Angestellte schließlich den unüblichen Gegenstand und alarmieren den Notruf.
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Bombe wird auf Feld gesprengt
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengt die 40 Zentimeter große Splitterbombe schließen kontrolliert auf einem nahegelegenen Feld – denn der Sprengsatz gilt als unberechenbar und darf keinesfalls weiter transportiert werden. Einige Häuser müssen dafür geräumt werden. „Man kann froh sein, dass nicht mehr passiert ist letztendlich. Aber an sich haben alle gut gehandelt”, erklärt der Sprengmeister. „Wir wurden sofort informiert und konnten das dann problemlos hier auf dem Acker beseitigen.”
Verwendete Quellen: Nord-West-Media TV, dpa
































