„Wir wissen noch nicht, wie der Sommer wird”Bis zu 30 Grad möglich! Ministerium in Niedersachsen ruft zum Wassersparen auf

Da kommen schnell Erinnerungen an den letzten Sommer hoch!
Sommer, Sonne, Trockenheit. Das, was viele noch aus dem vergangenen Jahr kennen, könnte Niedersachsen 2026 deutlich früher treffen als geplant. Bereits am Pfingstwochenende kann es an der 30 Grad Marke kratzen. Das Umweltministerium rät deshalb bereits jetzt schon dazu, Wasser zu sparen und sich frühzeitig zu überlegen, wo Wasser wirklich notwendig ist und wo darauf verzichtet werden kann.
Aufforderung trotz großem Niederschlag im Mai
Viele dürften sich fragen, warum jetzt schon zum Wassersparen aufgerufen wird, obwohl man im Mai aufgrund des vielen Regens oft genug zuhause geblieben ist: „Trotzdem sehen wir, dass viele Messstellen im Land einen sehr niedrigen Wasserstand aufweisen. Wenn es jetzt immer wärmer und trockener wird, muss tatsächlich wieder gespart werden. Wir wissen noch nicht, wie der Sommer verläuft, aber es ist davon auszugehen – so die Tendenz der letzten Jahre, dass wir zunehmend längere Dürrephasen haben”, erklärt der Sprecher des Umweltministeriums, Manfred Böhling, im Gespräch mit RTL.
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Laut dem Ministerium ist die Situation im Bundesland bisher unterschiedlich, da es neben dem Niederschlag auch auf die Bodenverhältnisse ankommt. Bei einer Fläche wie der von Niedersachsen kann sich das natürlich von Ort zu Ort unterscheiden. Ungefähr 90 von 160 Messstellen sind derzeit unter dem Normalstand – einige sogar stark.
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Ministerium appelliert an Privathaushalte
Das Umweltministerium ruft die Menschen dazu auf, bewusster mit Wasser umzugehen. Konkret geht es dabei um alltägliche Dinge wie das Bewässern des Gartens oder das Befüllen privater Pools. Jeder solle sich selbst die Frage stellen, wo Wasser wirklich notwendig ist – und wo sich möglicherweise darauf verzichten lässt. Auch Regenwasser könne laut Ministerium eine sinnvolle Alternative sein.
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Noch gibt es in Niedersachsen keine Vorgaben oder Richtlinien für den privaten Wasserverbrauch. Inwieweit Privathaushalte sich in der Wassernutzung einschränken wollen, ist ihnen aktuell selbst überlassen. Verbote und Einschränkungen durch die zuständigen Kommunen hält das Ministerium dennoch für möglich.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen, dpa

































