„Insgesamt sechs Mal den Wald durchsucht”Jäger findet Leichenteile im Wald! Das ist der aktuelle Stand

Nach dem Horror-Fund in Glücksburg äußert sich die Polizei!
Die Ermittlungen nach dem Fund eines zerstückelten männlichen Torsos am 11. August im Glücksburger Waldstück Friedeholz laufen weiter. Es geht um ein mutmaßliches Gewaltverbrechen. Jetzt gibt es neue Informationen zum Stand der Suchmaßnahmen.
Polizei sucht sechs Mal im Wald
„Wir haben insgesamt sechs Mal den Wald durchsucht, fünfmal mit Hunden“, sagte ein Sprecher der Polizei Flensburg auf RTL-Nachfrage. Die letzte Suchaktion habe Anfang September stattgefunden. Das Ergebnis: „Wir haben keine weiteren Leichenteile gefunden. Die Ermittlungen seien damit aber nicht abgeschlossen. „Die Ermittlungen laufen noch, die Untersuchungen laufen noch, auch die, die mit der Obduktion zusammenhängen“, so der Sprecher. Weitere Einzelheiten will die Polizei nicht nennen: „Wir können keine weiteren Angaben machen.“ Auch zur Frage, ob die Identität des Getöteten inzwischen feststeht, halten sich die Ermittler bedeckt.
Torso in Plastikfolie entdeckt
Ein Jäger hatte am Dienstagnachmittag, 11. August, gegen 16 Uhr im Waldstück „Friedeholz“ bei Glücksburg einen in Plastikfolie verpackten menschlichen männlichen Torso entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Flensburg und Mordkommission nahmen noch am selben Tag die Ermittlungen auf. Aufgrund der Auffindesituation gehen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus. Nach RTL-Informationen wurden Kopf und Gliedmaßen vom Körper abgetrennt. Eine Obduktion der gefundenen Körperteile erfolgte am Mittwoch, 12. August.
Ermittler prüfen Hinweise weiter
Die Polizei hat bereits Informationen aus der Bevölkerung erhalten. „Wir haben einige Hinweise bekommen, denen gehen wir nach“, sagte der Sprecher. Das Hinweisportal bleibt aktiv, zudem suchen die Ermittler weiterhin nach Zeugen. Besonders wichtig sind Beobachtungen im Bereich des Waldstücks Friedeholz und rund um den Pugumer See. Wer dort in den Tagen oder Wochen vor dem Fund auffällige Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Aktivitäten bemerkt hat, soll sich bei der Polizei melden.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Polizei Flensburg



