48-Stunden-Streik in Schleswig-HolsteinBusstreik trifft Schietwetter! Hier müsst ihr mit Ausfällen rechnen

Stillstand in Schleswig-Holstein!
Für Pendler in Schleswig-Holstein könnte der Weg zur Arbeit in den kommenden Tagen zur Abenteuerreise werden. Verdi legt nämlich den Nahverkehr in mehreren Städten lahm. Dann einfach aufs Fahrrad? Auch die Idee fällt ins Wasser.
Streik trifft Sturm
Seit Dienstagmorgen (8. September) streiken die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe von Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster. Auch im Kreis Plön geht im Nahverkehr wenig bis gar nichts. Pendler und Schüler sowie andere Fahrgäste müssen sich auf massive Einschnitte einstellen. Der Streik soll noch bis Donnerstagfrüh (10. September) dauern.
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Und als hätte der Norden nicht schon genug Gegenwind: Das Wetter macht ebenfalls Ärger. Regen, kräftige Böen und am Mittwoch soll es sogar mancherorts gewittern. Wer also auf das Fahrrad ausweichen will, braucht neben einer guten Regenjacke vor allem eins: Glück.

Warum streiken die Busfahrer?
Bei dem Streik geht es ums Geld. Verdi fordert für die Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Nach einem Jahr kann wieder neu verhandelt werden. Für Gewerkschaftsmitglieder soll es außerdem jährlich einmal 650 Euro geben. Die zweite Verhandlungsrunde ist bereits gescheitert: Anfang September lehnte Verdi das Angebot der Betriebe ab. Weiterverhandelt wird am 22. September. (ypr)
Verwendete Quellen: dpa



