Internationale Sicherheitskonferenz in FlensburgDobrindts Taskforce Ostsee berät zu Bedrohungslage

Zunehmende Bedrohung von Ostsee-Staaten
Nach dem Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen zieht Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) Konsequenzen: ein Sicherheitsgipfel in Flensburg berät am Freitag, 28. August, über die zunehmende Zahl hybrider Angriffe. Mit dabei sind zehn Ostsee-Staaten und auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Gunther (CDU).
Sicherheitsgipfel mit internationalen Teilnehmern
Angesichts der russischen Bedrohung und zunehmender hybrider Angriffe richtet Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) eine Taskforce zur Drohnen-Abwehr ein. Der Sicherheitsgipfel findet heute (28. August) unter dem Namen „Baltic Sea Security Summit” in der Marineschule Mürwik in Flensburg statt. Bei der Konferenz geht es vor allem um Bedrohung durch Drohnen, Desinformationskampagnen, Cyberangriffe und den Umgang mit der russischen Schattenflotte. Und damit Themen, die vor allem verschiedene Ostsee-Staaten akut betreffen.
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Mit dabei sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums deshalb: Deutschland, Polen, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland und Litauen. Außerdem Norwegen als nordischer Nachbar und Irland durch seine EU-Ratspräsidentschaft.
Daum geht es bei der Konferenz
„Ziel ist es, dass wir eine schnelle Reaktionstaskforce auch einrichten, die uns ermöglicht, gerade im Bereich der Ostsee einen schnellen Austausch zu haben“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in Flensburg zum Auftakt. Die Gefährdungslage betreffe Luft, Wasser, Cyberraum und kritische Infrastruktur, betonte der Bundesinnenminister. Er rechne mit einem weiteren Anstieg solcher Attacken „in Häufigkeit und Qualität“. Deshalb fordert er die Staaten auf, nicht nur Bedrohungen zu analysieren, sondern daraus auch konkrete Konsequenzen und gemeinsame Maßnahmen abzuleiten.
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Geschlossene Reaktion der EU nötig
Zuletzt wurde die Bedrohung durch den versuchten Anschlag am Leipziger Flughafen deutlich. Dort wurde eine Sprengstoff-Drohne gefunden. Obwohl Russland als wahrscheinlicher Aggressor immer wieder von Sicherheitsexperten genannt wird, hat die Bundesregierung den Vorfall noch keinem Staat zugeschrieben. Klar ist, dass bei einer Gegenreaktion Deutschlands eine geschlossene europäische Position nötig ist.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche/dpa



