Bei „Bad Boyfriends” gewährt sie private Einblicke„Das war so schwer“ – Charlotte Engelhardt spricht über ihre Scheidung von Sido

Zwischen Shots und Partystimmung wird’s plötzlich ernst.
Eigentlich soll es für die Frauen von „Bad Boyfriends“ ein ausgelassener Partyabend werden. Doch zwischen Tanzen und Tequila wird es plötzlich sehr persönlich: Moderatorin Charlotte Engelhardt (48) erzählt von einem der schwierigsten Schritte ihres Lebens – dem Ende ihrer Ehe mit Rapper Sido (45).

Bei „Bad Boyfriends” wird Charlotte Engelhardt plötzlich ganz persönlich

Raus aus der Villa, rein ins Nachtleben! In Folge 7 von „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet“, die ab sofort auf RTL+ zu sehen ist, nimmt Charlotte Engelhardt die weiblichen Kandidatinnen mit auf einen gemeinsamen Partyabend. Es wird getanzt, gelacht und auch der eine oder andere Tequila-Shot darf nicht fehlen. Doch bei ausgelassener Stimmung bleibt es nicht. Denn wenn die Frauen unter sich sind, geht es schnell um die Frage, die sie alle beschäftigt: Wann lohnt es sich, für eine Beziehung zu kämpfen – und wann ist es an der Zeit, loszulassen?

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Auch Charlotte kennt diese Gedanken nur zu gut. Im Gespräch mit den Kandidatinnen spricht die Moderatorin offen über ihre eigene Vergangenheit und erklärt zunächst ganz allgemein, warum es vielen Menschen so schwerfällt, eine unglückliche Situation zu verlassen.

„Das Problem ist, wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir sind gern im gleichen Kreis, weil wir wissen, was kommt auf uns zu“, erklärt sie. Selbst wenn man schlecht behandelt werde oder sich immer wieder über dieselben Dinge ärgere, bleibe man häufig in diesem vertrauten Kreislauf. Charlottes klare Botschaft an die Frauen: „Wenn ihr was ändern wollt, dann müsst ihr aus diesem Kreis raus.“

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Charlotte Engelhardt: „Dieser Traum, den ich mir aufgebaut habe“

Für Charlotte Engelhardt sind das nicht nur gut gemeinte Ratschläge. Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Kraft es kosten kann, eine Entscheidung zu treffen, die das gesamte bisherige Leben verändert. „Das war ja so bei mir auch bei meiner Scheidung“, erzählt sie. Besonders schwer sei es gewesen, das Ende tatsächlich auszusprechen: „Es ist jetzt vorbei.“

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Dabei ging es für sie nicht nur um die Trennung von einem Partner. Es ging auch um zwei gemeinsame Kinder, eine aufgebaute Familie und die Vorstellung davon, wie das gemeinsame Leben einmal hätte aussehen sollen. „Dieser Traum, den ich mir aufgebaut habe, die Vorstellungen, die ich hatte, wie schön es eigentlich hätte sein können“, erinnert sich die 48-Jährige. Aus diesem gewohnten Kreis herauszutreten und sich einzugestehen: „Okay, stopp, das ist nicht mein Weg“, habe Zeit gebraucht: „Das war so schwer und hat so lange gedauert. Aber irgendwann war ich dann draußen.“

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Charlotte Engelhardt und Sido, der mit bürgerlichem Namen Paul Würdig heißt, heirateten 2012. Sie nimmt seinen Namen an. Das Paar bekam zwei gemeinsame Söhne. Im März 2020 machten die beiden nach acht Ehejahren ihre Trennung öffentlich. Mittlerweile tritt sie auch wieder unter ihrem Geburtsnamen Charlotte Engelhardt auf. Die Entscheidung sei jedoch nicht gegen Sido gerichtet, sondern ein weiterer Schritt hin zu ihrem „neuen Ich“.

Charlotte zeigt den Frauen an diesem Abend: Eine Trennung bedeutet nicht automatisch, gescheitert zu sein. Manchmal kann der schwerste Schritt gleichzeitig der Anfang eines neuen Lebensabschnitts sein.

Verwendete Quellen: Bad Boyfriends, RTL+