„Gefahr für Leib und Leben“Wetterdienst warnt vor starken Unwettern am Wochenende

Ein Blitz zuckt bei einem Sommergewitter am abendlichen Himmel über Bartholomä auf der Schwäbischen Alb. (Archivfoto)
Ab dem Wochenende drohen heftige Unwetter. (Archivfoto)
Marius Bulling/dpa

Warnung: Ab dem Wochenende drohen heftige Unwetter.
In den kommenden Tagen spitzt sich die Wetterlage in Deutschland dramatisch zu – mit zum Teil brenzligen Folgen. Zunächst lässt ein Hoch bei Schottland kühlere Luft aus Norden zu uns strömen. Im Süden und Südwesten dominiert weiter heiße, feuchte Subtropik-Luft. Das Zusammentreffen der Luftmassen verschärft die Gewitterlage zum Wochenende deutlich, warnen Experten.

Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel 

Schon am Mittwoch (27. Mai) strömte von Norden kühlere Luft nach Deutschland, während sich im Süden die warme Luftmasse hielt. Im Alpenraum entluden sich ab den Mittagsstunden die ersten Gewitterzellen – mit lokalem Starkregen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen um 70 Kilometer pro Stunde.

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Am heutigen Donnerstag (28. Mai) bleibt die Lage im Süden und äußersten Süden gewitteranfällig. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) werden auch weiterhin kräftige Regenschauer erwartet.

Wetter-Hammer zum Wochenende

Das sind aber wohl nur die Vorboten. Ab Freitag (29. Mai) spitzen sich Lage und Unwetter-Risiko dramatisch zu. Die Meteorologen prognostizieren im Westen und Nordwesten Deutschlands Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Am Samstag (30. Mai) soll die Gewitterzone zunächst auf die Nordhälfte übergreifen. Ab Mittag sollen auch die Mitte und im weiteren Verlauf der Süden Deutschlands betroffen sein. Für Sonntag und Montag kündigen die Wetterforscher erneut verbreitet Schauer und Gewitter an.

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Vorsicht: Eskalation von Samstag bis Montag

Für den Zeitraum von Samstag bis Montag stufen die Experten die Gefahr lokaler Unwetter als „wahrscheinlich“ ein. Das bedeutet: Die Gewitter können so heftig ausfallen, dass erhebliche Schäden entstehen. Stellenweise muss laut DWD von einer „Gefahr für Leib und Leben“ ausgegangen werden.

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Als Kriterien für Unwetter gelten unter anderem Starkregen mit mehr als 25 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, Hagelkörner mit einem Durchmesser von mehr als 1,5 Zentimetern oder Dauerregen mit mehr als 40 Litern innerhalb von zwölf Stunden.

Verwendete Quellen: t-online