Alle Infos in unserem Live-TickerKein Ende im Kampf gegen die Flammen! Hürtgenwald brennt wohl noch bis Montag

Hunderte Helfer kämpfen weiter gegen die Feuerwalze im Hürtgenwald!
Rund 300 Hektar sind von dem Großbrand in der Eifel betroffen, die Bewohner von Gey können weiterhin nicht in ihre Häuser zurück. Tag und Nacht kämpfen die Helfer gegen die Flammen – und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich mindestens bis Montag dauern. Alle aktuellen Entwicklungen zum Waldbrand in NRW lest ihr hier im Live-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Martina Lewinski

Löscharbeiten im Hürtgenwald dauern wohl bis mindestens Montag

Der Kampf gegen den Großbrand im Hürtgenwald wird die Einsatzkräfte voraussichtlich noch mehrere Tage beschäftigen. Die Feuerwehr rechnet damit, dass die Löscharbeiten mindestens bis Montag andauern. Bis zu 600 Einsatzkräfte sollen sich dabei im Zwölf-Stunden-Rhythmus ablösen, sagte Peter Berndgen von der Feuerwehr Düren in der WDR-„Aktuellen Stunde“. Die regelmäßigen Wechsel seien notwendig, weil die Arbeit im Brandgebiet für die Helfer äußerst belastend sei. Auch logistisch stelle der tagelange Großeinsatz die Feuerwehr vor große Herausforderungen. 
Camilla Koziol

Feuerwehr bekämpft Waldbrand im Kreis Mayen-Koblenz

Ein erstes vorsichtiges Aufatmen bei Feuerwehr und Anwohnern: Nachdem der große Wald- und Wiesenbrand bei Langscheid im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz die Kräfte stundenlang beschäftigt hat, ist er nach Einschätzung der Feuerwehr "weitestgehend unter Kontrolle". Timo Kanzinger, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, sagte am Abend, die Bereitschaft zur Evakuierung werde weiter aufrechterhalten. Es werde sich aber eventuell in der nächsten Besprechung ein neues Lagebild ergeben. Man arbeite an verschiedenen Feuerfronten, sagte Michael Hartung, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Brohltal, am frühen Abend. Es gebe aber permanent Glutnester. 
Martina Lewinski

200 frische Einsatzkräfte lösen Feuerwehr nach 24-Stunden-Einsatz ab

Im Hürtgenwald bekommen die erschöpften Einsatzkräfte weitere Unterstützung. Rund 200 frische Kräfte sind am Abend eingetroffen, um Feuerwehrleute nach einem 24-Stunden-Einsatz abzulösen. Allein aus Leverkusen, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Oberbergischen Kreis rückten 46 Fahrzeuge an. Zusätzlich wurden 165 Einsatzkräfte mit 37 Fahrzeugen aus Coesfeld und Gelsenkirchen ins Brandgebiet geschickt.
Die Löscharbeiten gehen auch in der Nacht weiter. Je nach Wind und Wetter sollen die Kräfte an verschiedenen Brandfronten gegen die Flammen vorgehen. Die Löschhubschrauber müssen wegen der Dunkelheit allerdings am Boden bleiben und können erst am Samstag wieder eingesetzt werden.
Martina Lewinski

Großaufgebot im Kampf gegen den Waldbrand 

Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge stehen im Hürtgenwald bereit. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen den Großbrand in der Eifel.
Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge stehen im Hürtgenwald bereit. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen den Großbrand in der Eifel. Harald Tittel/dpa
Verkohlte Bäume und verbrannter Waldboden: Der Großbrand hat im Hürtgenwald bereits eine riesige Fläche zerstört.
Verkohlte Bäume und verbrannter Waldboden: Der Großbrand hat im Hürtgenwald bereits eine riesige Fläche zerstört. Ferdinand Merzbach/NEWS5/dpa

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Seit Donnerstagnachmittag stehen in der Gemeinde Hürtgenwald im nordrhein-westfälischen Kreis Düren inzwischen etwa 30 Hektar Wald in Flammen. Die Lage hat sich in der Nacht zum Freitag (14. August) deutlich verschärft: Das Feuer rückte auf wenige hundert Meter an den Ortsteil Gey heran. Gut 1.800 Menschen mussten deshalb bereits ihre Häuser verlassen.