Alle Infos in unserem Hitze-TickerSchock in Frankreich! Dreijähriger stirbt im Hitzeauto

Mitzieher, französisches Einsatzfahrzeug fährt mit Blaulicht durch Straße, Saintes, Poitou-Charentes, Frankreich, Europa
Die Retter konnten dem Dreijährigen nicht mehr helfen.
Peter Noyce, © 2014 Peter Noyce. All rights reserved www.peternoyce.com

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Seit Tagen halten sich die Temperaturen schon im mittleren bis oberen 30er-Bereich, täglich erreichen uns Wetterwarnungen. Und es soll auch weiter heiß bleiben. Alles, was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de

Johanna Kroke

Dreijähriger stirbt in heißem Familienauto

Rettungskräfte im französischen Saint-Gratien konnten am Dienstagabend nur noch den Tod des kleinen Jungen feststellen. Die Eltern hatten ihren Sohn gegen 19 Uhr leblos im Auto der Familie gefunden und bereits versucht, das Kind wiederzubeleben.

Nach ersten Ermittlungsergebnissen entkam das Kind der Aufsicht seiner Eltern. Offenbar war der Junge nach einem Mittagsschlaf unbemerkt zu dem Auto geschlichen und alleine eingestiegen. Durch die aktivierte Kindersicherung konnte sich der Junge nicht mehr selbst befreien. 

Während sich der Vater im Gartenhaus aufhielt, machte die Mutter einen Mittagsschlaf mit dem jüngeren Kind der Familie. Sie stand nach dem Vorfall unter Schock wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags eingeleitet und der Polizeistation Enghien-les-Bains übergeben. Die Leiche des Kindes wurde zur gerichtsmedizinischen Untersuchung, einschließlich einer Autopsie, gebracht. 
Svenja Hoffmann

RTL-Sondersendung: Gefährlich heiß! So kämpft Deutschland mit den Rekord-Temperaturen

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff. Fallen die Allzeit-Temperatur-Rekorde? Wer leidet besonders? Und wer ist besonders gut auf dieses extreme Sommerwetter vorbereitet?
In einer Sondersendung zeigt Christopher Wittich zusammen mit Experten und unseren Reportern vor Ort, wie die Menschen in der Republik und in anderen europäischen Ländern mit dem zu heißen Juni umgehen.
Am Donnerstag, 25. Juni um 20.15 Uhr bei RTL oder im Livestream auf RTL+.
Johanna Kroke

"36 Grad und es wird noch heißer…“ – Sängerin Inga Humpe über Sommerhitze

Die Sängerin Inga Humpe vom Duo 2raumwohnung hat die Menschen angesichts der erwarteten Hitze am Wochenende dazu aufgerufen, sich von den Temperaturen nicht entmutigen zu lassen. „Das ist kein Grund zu verzweifeln, sondern wach und aktiv zu bleiben. Und zu dem Lied zu tanzen", sagte die 70-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Mit dem Song „36 Grad" bringt das Berliner Elektropop-Duo 2raumwohnung seit vielen Jahren Menschen in Sommerstimmung. „Ich freue mich, dass die Leute dieses Lied immer im Sommer besonders gern hören", sagte Humpe. Die Band hatte den Partysong 2007 veröffentlicht – "36 Grad und es wird noch heißer / Mach den Beat nie wieder leiser", heißt es darin.
Der Deutsche Wetterdienst rechnet am Wochenende für Berlin mit Temperaturen von bis zu 41 Grad. 
Johanna Kroke

Über 200 hitzebedingte Todesfälle in Spanienseit Sonntag 

Extremhitze treibt die Sterbezahlen in Spanien wieder einmal rasant nach oben – doch an der Mittelmeerküste und auf Mallorca bleiben Touristen und Einwohner weitgehend verschont.

Die erste Hitzewelle des Sommers hat in Spanien nach einer offiziellen Schätzung innerhalb von vier Tagen mehr als 200 Menschenleben gefordert. Zwischen Sonntag und Mittwoch sei eine Übersterblichkeit von 212 Todesfällen registriert worden, teilte das System zur Überwachung der täglichen Sterblichkeit der Universität Carlos III in Madrid mit. Diese werden den ungewöhnlich hohen Temperaturen von bis zu gut 45 Grad zugeschrieben.

Der Tag mit der höchsten Übersterblichkeit war demnach der Mittwoch mit 95 Todesfällen – fast die Hälfte der Gesamtzahl in dem viertägigen Zeitraum. Am Dienstag wurden 66 hitzebedingte Todesfälle registriert, am Montag 38 und am Sonntag 13.
Jedes Jahr gibt es in Spanien Tausende Sterbefälle, die offiziell den hohen Temperaturen zugeschrieben werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid gab es zwischen dem 16. Mai und dem 30. September 2025 landesweit 3.832 hitzebedingte Todesfälle.

Mittelmeerküste blieb von Hitzewelle weitgehend verschont

Hitzeperioden führen nicht nur in Spanien regelmäßig zu einem Anstieg der Mortalität. In vielen bzw. in den meisten Fällen führt aber die Kombination aus Hitzeexposition und bestehenden Vorerkrankungen zum Tod. Die Hitzewelle, die seit dem Wochenende große Teile Europas erfasste, endete in Spanien nach Angaben des Wetterdienstes Aemet am Donnerstag.

Dienstag und Mittwoch gehörten laut der Behörde zu den heißesten Tagen, die in Spanien seit Beginn der Erfassungen im Jahr 1950 für diesen Monat gemessen wurden. Am stärksten betroffen waren die zentralen und nördlichen Regionen des Landes. Die bei Urlaubern beliebte Mittelmeerküste blieb weitgehend verschont, ebenso wie die Balearen mit der Urlaubsinsel Mallorca. Dort gab es in den vergangenen Tagen keine hitzebedingten Todesfälle.
 
Johanna Kroke

Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet 

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich sind inzwischen drei Atomreaktoren abgeschaltet. Betroffen sind die Atomkraftwerke Bugey nahe Lyon an der Rhône, Nogent-sur-Seine westlich von Paris und Golfech im Süden des Landes. Grund seien „Umweltbedingungen“, teilte der Kraftwerkbetreiber EDF am Donnerstag mit.
Johanna Kroke

Erste Badeverbote wegen Blaualgen in Hessen

Wegen der anhaltenden Hitze sind erste Badeseen in Hessen von Blaualgen betroffen. So wurde das Baden im Darmstädter Innenstadtsee Großer Woog verboten. Bis auf Weiteres sei kein Zugang zum Wasser möglich, teilte die Stadt mit. Geöffnet und kostenfrei zugänglich bleiben die Liegewiesen, das Kinderbecken sowie die Duschen im Familienbad. 

 Warnhinweise wegen Blaualgen gibt es nach Angaben des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zudem an drei Seen im Landkreis Offenbach. So ist im Schultheis-Weiher durch das grünlich gefärbte Wasser die Sichttiefe auf etwa ein Meter eingeschränkt. Am Badesee Klein-Krotzenburg und Mainflingen kann es zudem zum Aufkommen von Cyanobakterien kommen, erkennbar an den grünen Schlieren auf der Wasseroberfläche und starker Trübung. Badegästen wird empfohlen, die betroffenen Bereiche zu meiden. 

Die Cyanobakterien können Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Auch Haut- und Augenreizungen sind möglich, wenn Badegäste mit dem Wasser in Kontakt kommen. 
Badegäste sonnen sich auf einem Steg des "Großen Woogs", einem Innenstadtsee in Darmstadt.
Badegäste sonnen sich auf einem Steg des "Großen Woogs", einem Innenstadtsee in Darmstadt. Claus Völker/dpa
Johanna Kroke

Rekord für wärmste Nacht in Deutschland eingestellt 

Die vergangene Nacht zieht nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit der wärmsten Nacht in Deutschland seit Beginn der Messungen gleich. Im rheinland-pfälzischen Bad Bergzabern fiel die Temperatur nicht unter 26,2 Grad. Bisheriger Rekordhalter war der Berg Weinbiet in Rheinland-Pfalz, wo die Temperatur am 25. Juli 2019 ebenfalls nicht unter 26,2 Grad gesunken war. 
Svenja Hoffmann

Kühlere Temperaturen ohne Ventilator und Klimaanlage – mit diesen Tipps gelingt’s

Wer gerade auf der Suche nach einer mobilen Klimaanlage oder einem Ventilator in den Baumarkt geht oder im Internet recherchiert, der hat in aller Regel wenig Erfolg. Alle Märkte sind leergekauft, auch im Netz liest man meist „Derzeit nicht verfügbar”. Die Hoffnung auf eine – zumindest ein wenig – kühlere Wohnung müsst ihr dennoch nicht aufgeben. Wir verraten euch die besten Tricks für heiße Sommertage.
Johanna Kroke

Hamburger Behörde warnt vor Waldbrandgefahr und Baden in der Elbe 

Sprung in die Elbe, Plantschen im Kanal oder Grillen im Wald? Alles nicht unbedingt gute Ideen, meint die Hamburger Umweltbehörde – und gibt Tipps zum Verhalten bei der Hitze.

Angesichts der hohen Temperaturen in der Stadt hat Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank vor der Waldbrandgefahr gewarnt und zum bewussten Umgang mit Wasser aufgerufen. „Bitte nehmen Sie die Waldbrandgefahr ernst, gehen Sie verantwortungsvoll mit unseren Gewässern um und baden Sie nicht in der Elbe", sagte die Grünen-Politikerin. Letzteres sei „schlicht und einfach lebensgefährlich".

Aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr sei in den Wäldern das Grillen, offenes Feuer sowie das Rauchen verboten – auch auf Waldspielplätzen, wie ihre Behörde mitteilte. Höchste Vorsicht sei geboten. So könnten auch auf Wald- und Forstwegen abgestellte Fahrzeuge Brände auslösen, wenn heiße Katalysatoren trockenes Unterholz entzünden. 

Behörde: Baden nur an den offiziellen Badestellen 

Von einem kühlenden Bad in der Elbe wurde dringend abgeraten. "Die unberechenbaren Unterströmungen, die durch den Schiffsverkehr zusätzlich verstärkt werden, werden regelmäßig unterschätzt und bedeuten akute Lebensgefahr selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer", warnte die Umweltbehörde.

Auch in anderen Gewässern wie der Alster oder den Kanälen und Fleeten, die nicht offiziell als Badegewässer ausgewiesen sind, müsse wegen Mischwasserüberläufen, Zerkarienbefall und Blaualgenblüten mit gesundheitlichen Risiken gerechnet werden. „Bitte nutzen Sie stattdessen die offiziellen Badegewässer in Hamburg, nachdem Sie sich über den aktuellen Gewässerzustand informiert haben", so die Behörde.

Insgesamt sei in allen Gewässern, aber besonders in den kleineren, aufgrund der Hitze mit sinkenden Wasserständen und höheren Wassertemperaturen zu rechnen, was zu einem niedrigeren Sauerstoffgehalt führen könne. Die Behörde appellierte deshalb an die Anwohner, die erlaubnisfreie Entnahme von Wasser aus kleineren Oberflächengewässern vorerst einzustellen.
 
Johanna Kroke

Hitzewarnung für Formel-1-Rennen in Österreich 

Die Formel 1 hat mit einer Hitzewarnung auf die hohen Temperaturen in Europa reagiert. Für den Großen Preis von Österreich sind Temperaturen von mehr als 31 Grad (Grenzwert) zu erwarten. Die Rennleitung verkündet deshalb am Donnerstag eine Hitzewarnung. Seit der vergangenen Saison sind die Teams in einem solchen Fall verpflichtet, Komponenten eines Kühlsystems ins Auto zu bauen. 

2025 fand die Regel etwa im texanischen Austin und in Singapur Anwendung. Laut Vorhersagen steigen die Temperaturen am Red Bull Ring in Spielberg im Laufe des Wochenendes auf bis zu 36 Grad.

Die Fahrer tragen daher Kühlwesten. Diese werden von Kühlflüssigkeit durchlaufen und schaffen damit Abhilfe im Cockpit, wo die Temperaturen noch einmal deutlich höher sind als außerhalb des Autos. Bislang funktionierte die Vorrichtung aber noch nicht über eine komplette Renndistanz.

Die Fahrer dürfen allerdings selbst entscheiden, ob sie die Weste tragen möchten. Wer sich, etwa aufgrund des Tragekomforts, gegen einen Einsatz entscheidet, muss die Gewichtsdifferenz ausgleichen.
Johanna Kroke

Stadt Dresden verhängt Wasserentnahmeverbot 

Hitze und Trockenheit sorgen in Dresden für ein Wasserentnahmeverbot aus Bächen und Flüssen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. 
 
Wegen Hitze, Trockenheit und Niedrigwasser in den Bächen und Flüssen verhängt die Landeshauptstadt Dresden ein Wasserentnahmeverbot. Die Untere Wasserbehörde hat das Verbot einer Mitteilung der Stadt zufolge vom gestrigen Mittwoch an verhängt. Bis Ende Oktober dürfen Eigentümer und Anlieger nach derzeitigem Stand deshalb kein Wasser aus den „oberirdischen Gewässern“ der Stadt entnehmen. 

Das Verbot gelte gleichermaßen für große Gewässer wie die Weißeritz und die Prießnitz als auch für kleinere Bachläufe. Untersagt ist auch das „Schöpfen mit Handgefäßen“. Die „extrem niedrigen Wasserstände werden nach den derzeitigen Wetterprognosen auch in den kommenden Wochen nicht durch Niederschläge ausgeglichen werden können", heißt es weiter. „Um den Naturhaushalt zu schützen“, sei die Entscheidung deshalb getroffen worden, sagte René Herold, Umweltamtsleiter der Stadt. 

Bei Missachtung des Verbots droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro, teilt die Stadt weiter mit. Nicht betroffen von dem Verbot sind diejenigen, die eine wasserrechtliche Erlaubnis besitzen. Auch das Grundwasser dürfe aktuell weiter genutzt werden. „Die Grundwasserstände an den Dresdner Messstellen liegen derzeit allerdings weit unter dem langjährigen Monatsmittel und damit an der unteren Grenze des normalen Schwankungsbereichs.“
Robert Michael/dpa
Johanna Kroke

Neuer Hitzerekord in NRW in Sicht? 

Eine sehr heiße und trockene Luftmasse bringt heute und morgen extreme Hitze. Am Freitag werden 34 bis 39 Grad erwartet, entlang des Rheins sind örtlich sogar bis zu 40 Grad möglich. 
 
Die extreme Hitze hält in Nordrhein-Westfalen auch in den kommenden Tagen an. Unter Hochdruckeinfluss bestimmt eine sehr heiße und trockene Luftmasse das Wetter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Heute bleibe es sonnig und niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen auf 33 bis 38 Grad, die höchsten Werte werden im Rheinland erwartet. In der Nacht zum Freitag bleibt es klar, eine nennenswerte Abkühlung gibt es kaum. Die Tiefstwerte liegen zwischen 25 Grad in den Innenstädten und 17 Grad im Nordosten. 

Bis zu 40 Grad am Freitag

Am Freitag wird es nochmals heißer. Die Höchstwerte steigen auf 34 bis 39 Grad, entlang des Rheins sind bis zu 40 Grad möglich. Damit könnte der Hitzerekord in NRW für Juni geknackt werden. Nach Angaben des DWD wurde der bisherige Rekord am 18. Juni 2002 in Herten mit 38,3 Grad gemessen. Der deutsche Temperaturrekord liegt bei 41,2 Grad.

Am Freitagnachmittag und -abend können sich in der Westhälfte vereinzelt Hitzegewitter mit Unwetterpotenzial bilden. Auch die Nacht zum Samstag bleibt tropisch, die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 26 und 20 Grad.
Eine spürbare Abkühlung bleibt auch am Wochenende aus. 
Johanna Kroke

Auch 19-Jähriger Bruder nach Badeunfall in Rhein-Herne-Kanal gestorben

Nach dem Tod eines 14-Jährigen infolge eines dramatischen Badeunfalls im Rhein-Herne-Kanal in Nordrhein-Westfalen ist auch dessen 19-jähriger Bruder gestorben. Wie die Polizei in Gelsenkirchen am Donnerstag mitteilte, erlag er seinen Verletzungen. Die beiden Gladbecker waren am Sonntagabend in dem Kanal bei Gelsenkirchen untergegangen.

Nach Polizeiangaben bargen Taucher der Feuerwehr sie aus dem Wasser. Anschließend kamen beide mit schwersten Verletzungen zur Behandlung in Krankenhäuser. Der 14-Jährige starb dort in der Nacht zum Dienstag, der 19-Jährige nun am Mittwochabend.

Die Ermittlungen zum Unglückshergang dauerten weiter an. Bereits am Samstag war an nahezu derselben Stelle in dem Kanal ein 16-Jähriger beim Schwimmen tödlich verunglückt. Feuerwehrtaucher holten auch ihn aus dem Wasser, trotz Reanimation starb er aber im Krankenhaus. 
Johanna Kroke

Polizei berichtet von „ungewöhnlichem Einsatz“ und „fragwürdiger Wassergymnastik“

Ein Liebesspiel eines Pärchens in einem Baggersee hat die Polizei im baden-württembergischen Offenburg beendet. Wie die örtlichen Beamten am Mittwoch mitteilten, spielte sich der Einsatz am Burgerwaldsee ab. Demnach beobachteten mehrere Badegäste das Paar, „das sich offenbar derart innig verbunden fühlte, dass es die Grenzen zwischen Zuneigung und öffentlicher Darbietung überschritt“.

„Die beiden Verliebten hatten sich im Wasser offensichtlich dazu entschlossen, ihre Gefühle vor den Augen zahlreicher Sonnenanbeter unter Beweis zu stellen“, hieß es im Polizeibericht weiter. Angesichts der „fragwürdigen Form der Wassergymnastik“ seien einige Badegäste „irritiert“ gewesen. Die Beamten beendeten nach eigenen Angaben „das anstößige Schauspiel" und belehrten das Paar „über die Grenzen des öffentlichen Anstands". Beide zeigten sich demnach „uneinsichtig, verließen nach einem ausgesprochenen Platzverweis jedoch den See“. Die Polizei sprach von einem „ungewöhnlichen Einsatz“. 

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