Die Bau- und Supermärkte sind leergekauft!Kühlere Temperaturen ohne Ventilator und Klimaanlage – mit diesen Tipps gelingt’s

36 Grad und es wird noch heißer?
Wer gerade auf der Suche nach einer mobilen Klimaanlage oder einem Ventilator in den Baumarkt geht oder im Internet recherchiert, der hat in aller Regel wenig Erfolg. Alle Märkte sind leergekauft, auch im Netz liest man meist „Derzeit nicht verfügbar”. Die Hoffnung auf eine – zumindest ein wenig – kühlere Wohnung müsst ihr dennoch nicht aufgeben. Wir verraten euch die besten Tricks für heiße Sommertage.
Der Wäsche- oder Handtuchtrick gegen Hitze in der Wohnung
Das Gute an dem Handtuch-Trick ist, dass ihn jeder zu Hause nachmachen kann – denn alles, was ihr braucht, sind Hand- oder Geschirrtücher und kaltes Wasser. Laut dem Verbrauchermagazin Öko-Test helfen nasse Textilien beim Senken der Temperatur in Innenräumen. Der Grund dafür ist die Verdunstungskälte des Stoffes, der beim Trocknen Wärme aus der Luft zieht.
Wichtig: Die Textilien sollten nicht tropfend nass sein, sondern lediglich feucht – sonst bleibt der Kühl-Effekt aus und der Boden ihrer Wohnung wird mit Wassertropfen übersät.
Tipp: Wer ohnehin gerade Wäsche waschen muss, kann auch direkt diese zum Herunterkühlen der Wohnräume nutzen. Und auch ein Bettlaken ist hierfür bestens geeignet – und durch die Größe sogar noch effektiver! Einfach das Tuch oder Laken vor ein Fenster oder in die Mitte des Raumes hängen.
Lese-Tipp: Alle Infos zur aktuellen Hitzewelle findet ihr jederzeit in unserem Hitze-Ticker
Video-Tipp: Das sollte für heiße Tage auf eurer Einkaufsliste stehen
Keine Rollos, kein Problem! Mit dem Alufolien-Trick bleibt die Hitze trotzdem draußen
Noch effektiver als die Wärme in Räumen zu bekämpfen, ist es, sie gar nicht erst herein zu lassen. Denn: „Die Wärme, die gar nicht erst reinkommt, die muss auch nicht wieder abgelüftet werden”, so Ramona Ballod, Expertin für Energie und Nachhaltigkeit von der Verbraucherzentrale Thüringen. Am einfachsten ginge das mithilfe von Außenjalousien.
Da Mieter jedoch oft nicht über solche Rollläden verfügen, hier ein ebenso effektiver Trick mit einem Hausmittel, das fast jeder schon im Küchenschrank liegen hat: Alufolie.
Diese einfach morgens an den Fenstern anbringen. So werden die Sonnenstrahlen – und damit auch die Hitze – nach außen reflektiert. So können sie gar nicht erst für stickige Luft in der Wohnung sorgen.
Wichtig: Die Alufolie sollte unbedingt an der Außenseite des Fensters befestigt werden, raten die Fensterexperten von Lichtwunder.com. Der Grund ist, dass „bei einer innenliegenden Alufolie sich die Hitze zwischen Fenster und Alufolie stauen kann. Im schlimmsten Fall kann dies sogar dazu führen, dass das Fensterglas zerspringt.”
Keinen Ventilator zur Hand? Weitere Tipps gegen Hitzestau in der Wohnung
Richtiges Lüften: Frühmorgens die kühlste Luft des Tages nutzen und einmal alle Fenster und Türen aufreißen. Danach Fenster zu und Rollos runter.
Rollos niemals komplett herunterlassen: Dadurch kommt es zu einem Hitzestau. Lieber ein wenig offen lassen, damit die Luft zirkulieren kann.
Teppiche während der Hitzewelle wegräumen: Klingt banal, kann aber richtig was ausmachen, denn Teppiche speichern Wärme und sorgen so mit dafür, dass die Wohnung muckelig warm wird.
Nehmt Elektrogeräte vom Strom: Denn der Strom erzeugt Wärme, die wiederum in die Umgebungsluft abgegeben wird.
Wärmflasche für eine kühlere Körpertemperatur: Im Sommer kann die Wärmflasche zur Kaltflasche mutieren. Füllt sie mit Wasser und legt sie für einige Zeit in den Kühlschrank. Im Anschluss am besten an die Füße legen, denn dort befinden sich besonders viele Temperaturrezeptoren.
Eisgekühlte Kleidung: Für eine angenehmere Körpertemperatur zum Einschlafen könnt ihr euren Pyjama in einer Plastiktüte ins Eisfach legen, bis ihr ihn benötigt. Der kalte Stoff hilft dem Körper dabei, herunterzukühlen.
Verwendete Quelle: Öko-Test, Lichtwunder.com, eigene RTL-Recherche
































