Tragödie im SpaßbadNach Rutschentod – Ermittlungen gegen Freunde des Toten (25)

Badespaß endet in Tragödie!
Ein 25-Jähriger ist in einer Rutsche des Spaßbads Miramar in Weinheim (Baden-Württemberg) tödlich verunglückt. Am Pfingstwochenende stieß der Mann mit mehreren Bekannten im unteren Bereich der Rutsche zusammen. Sie sollen sich nicht an die Regeln gehalten haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Tötung.
Einsatzkräfte müssen reanimieren
Gegen drei Bekannte des Verstorbenen sind Ermittlungen eingeleitet worden. Sie sollen gleichzeitig mit dem 25-Jährigen die Rutsche genutzt haben, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Mannheim mit.
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Der Mann war nach dem Unfall am Pfingstsamstag im Spaßbad Miramar in Weinheim zunächst schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort erlag er später seinen Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 25-Jährige im unteren Bereich der Rutsche mit mehreren Menschen zusammengestoßen und dabei bewusstlos geworden. Einsatzkräfte mussten ihn reanimieren.
Regelverstoß führt zu Zusammenstoß
Wie die Staatsanwaltschaft vergangene Woche mitgeteilt hatte, waren an dem Unfallgeschehen vier Männer beteiligt. Sie sollen sich gekannt und das Bad gemeinsam besucht haben. Alle vier sollen nach Angaben des Bades die Rutsche zusammen heruntergerutscht sein, obwohl das verboten ist. Videoaufnahmen würden zeigen, wie es zu dem Zusammenstoß kam. Auf Nachfrage erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft: „Derzeit sei davon auszugehen, dass der Tote nicht als Erster der Gruppe gerutscht war.”
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Die Leiche des 25-Jährigen wurde vergangene Woche obduziert. Eine Todesursache steht aber laut Staatsanwaltschaft bisher nicht fest. Es seien weitergehende feingewebliche Untersuchungen erforderlich, sagte die Sprecherin. Diese seien bereits in Auftrag gegeben worden. Bis die Ergebnisse vorliegen, werde es voraussichtlich noch einige Wochen dauern. (okr)
Verwendete Quellen: dpa


