Tragödie im Freizeitbad25-Jähriger stirbt nach Zusammenprall auf Wasserrutsche

Ein Ausflug ins Spaßbad endet mit einer Katastrophe.
In der Therme „Miramar“ in Weinheim (Baden-Württemberg) kommt es auf einer beliebten Wasserrutsche zu einer folgenschweren Kollision. Wenige Tage später stirbt ein 25 Jahre alter Mann an den Folgen des Unglücks.
Kollision im „Twister” endet dramatisch
In der Therme „Miramar“ im baden-württembergischen Weinheim ist ein 25-Jähriger nach einem Rutschenunfall gestorben. Wie die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet, wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen am Freitag beendet. Der Mann hatte zuvor mehrere Tage im Koma gelegen. Der Unfall ereignete sich bereits am Pfingstsamstag auf der Wasserrutsche „Twister“. Nach Angaben des Erlebnisbades stießen dort mehrere Badegäste zusammen. Die rund 150 Meter lange Rutsche gilt als anspruchsvoll und ist für Besucher ab zehn Jahren freigegeben.
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Der 25-Jährige wurde nach dem Zusammenprall bewusstlos aus dem Wasserbecken am Ende der Bahn gezogen. Mitarbeiter des Bades griffen sofort ein und leisteten Erste Hilfe. Weil sein Zustand kritisch war, musste der Mann reanimiert werden. Im Krankenhaus stellten Ärzte später den Hirntod fest.
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Therme äußert sich nach dem Unglück
Nach Informationen der Rhein-Neckar-Zeitung verlor der Mann infolge der Kollision das Bewusstsein. Dabei soll Wasser in seine Lungen gelangt sein. Die Sauerstoffversorgung des Gehirns wurde unterbrochen. Mehrere Tage kämpften Ärzte um sein Leben. Am Freitag starb der 25-Jährige schließlich.
Nach Bekanntwerden des Todes zeigte sich die Therme betroffen. „Unser Mitgefühl gilt der Familie, den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. Die Nachricht hat uns tief betroffen gemacht“, erklärte ein Sprecher. Demnach wurden inzwischen Aufnahmen von Sicherheitskameras sowie weitere Unterlagen an die Ermittler übergeben. Warum es zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam, ist derzeit noch unklar. Die Therme betont zugleich, dass es nach aktuellem Stand keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit der Rutsche und dem Unfallgeschehen gebe. Zudem verweist der Betreiber auf bestehende Sicherheitsregeln und regelmäßige Prüfungen der Anlage. (abl)
Verwendete Quellen: Rhein-Neckar-Zeitung, Bild


