Feuer-Hölle im Urlaubsparadies„Ein erstickender Rauch, trotz Maske!”: 20 Meter hohe Flammen treiben Menschen in die Flucht
Eine Feuerwand so hoch wie ein Mehrfamilienhaus, fliehende Familien und ein Himmel voller Rauch.
Ein verheerender Waldbrand hat die spanische Region Murcia erschüttert. Angetrieben von starkem Wind breiteten sich die Flammen rasend schnell aus und zwangen rund 100 Menschen zur Flucht. Für viele Anwohner wurden die Stunden zur Zitterpartie.
„Es war chaotisch”
Ausgebrochen war der Brand in einem Naturschutzgebiet bei Los Garres in der Region Murcia an der spanischen Mittelmeerküste. Augenzeugen berichten, zunächst mehrere Brandherde beobachtet zu haben. Dann überschlugen sich die Ereignisse.
Angetrieben von starkem Wind breitete sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit aus. Eine gewaltige Flammenfront schoss in den Himmel und rückte immer näher an Wohngebiete heran.
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„Die Wucht, mit der der Wind und die Flammen praktisch das ganze Dorf verschlungen haben – es war chaotisch“, schildert ein Betroffener die dramatischen Stunden.

Urlauber fliehen mit Koffern vor dem Inferno
Während die Rauchschwaden kilometerweit sichtbar waren, versuchten einige Bewohner verzweifelt, ihre Grundstücke mit Gartenschläuchen zu schützen. Doch gegen die Feuerwalze hatten sie kaum eine Chance.
„Ein erstickender Rauch, trotz Maske den Brand vor Augen. Menschen, die mit ihren Koffern fliehen“, berichtet eine Augenzeugin. Die Behörden ordneten die Evakuierung der am stärksten gefährdeten Bereiche an. Rund 100 Menschen mussten ihre Häuser und Unterkünfte verlassen. Eine Person wurde wegen Brandverletzungen medizinisch behandelt.
300 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen
Die Lage spitzte sich so sehr zu, dass die spanischen Behörden die militärische Notfalleinheit UME alarmierten. Mehr als 300 Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Soldaten rückten an, unterstützt von Löschhubschraubern und Flugzeugen.
Stundenlang kämpften die Einsatzkräfte gegen das Feuer, das sich durch das schwer zugängliche Gelände fraß. Eine Anwohnerin beschreibt die emotionale Belastung: „Es ist schwer und traurig, wenn man sieht, wie der Wald brennt – unsere grüne Lunge hier. Und wenn man sieht, wie alles verloren geht.“
Fläche von 380 Fußballfeldern zerstört
Das Ausmaß der Zerstörung ist enorm. Nach aktuellen Angaben wurden rund 270 Hektar Land vernichtet – eine Fläche, die etwa 380 Fußballfeldern entspricht .Die Ermittler schließen inzwischen Brandstiftung nicht aus. Die genaue Ursache des Feuers wird weiterhin untersucht.
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Inzwischen konnte der Großbrand weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Der Regionalpräsident von Murcia bedankte sich öffentlich bei den Einsatzkräften und insbesondere bei der militärischen Notfalleinheit für ihren Einsatz.
Doch Entwarnung gibt es noch nicht. Noch immer glimmen einzelne Brandherde im betroffenen Gebiet. Die Feuerwehr bleibt deshalb in erhöhter Alarmbereitschaft.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche, t-online




